Studentenkonto Vergleich 2026

Das beste kostenlose Konto fürs Studium: 0 € Kontoführung, gratis Karte und faire Konditionen im Ausland. Wir vergleichen die besten Studenten- und Direktbank-Konten.

0 € Kontoführung
Gratis Karte
Altersgrenzen im Vergleich
Schnelle Online-Eröffnung

Die besten Studentenkonten im Vergleich

DKB

DKB Girokonto

pro Monat
0 €
Leistungen
  • Keine Kontoführungsgebühr
  • Visa Debitkarte inklusive
  • Aktivkunden-Vorteile beim Abheben & im Ausland
  • Auch als Gemeinschaftskonto
Zum Anbieter *

ING

Girokonto

pro Monat
0 €
Leistungen
  • Kostenlos für unter 28
  • Visa Debitkarte inklusive
  • Bargeld in Deutschland ab 50 € gratis
  • Ab 28: kostenlos ab 1.000 € Geldeingang, sonst 4,90 €/Monat
Zum Anbieter

C24 Bank

Girokonto Smart

pro Monat
0 €
Leistungen
  • Dauerhaft kostenlos
  • 0,75 % Zinsen p. a. aufs Konto (bis 50.000 €)
  • 4 kostenlose Abhebungen pro Monat
  • Mastercard + girocard kostenlos
Zum Anbieter *

Consorsbank

Girokonto

pro Monat
0 €
Leistungen
  • Kostenlos für alle unter 31
  • Sonst kostenlos ab 700 € Geldeingang
  • Freie Kartenwahl inkl. kostenloser Kreditkarte
  • Wertpapierdepot möglich
Zum Anbieter *

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Als Studierende:r brauchst du ein Konto, das nichts kostet, eine kostenlose Karte mitbringt und auch im Ausland funktioniert. Wir haben kostenlose Girokonten für junge Leute verglichen – nach Konditionen, Altersgrenzen und Bargeldversorgung (Stand Oktober 2026).

Student auf dem Weg zur Uni Student auf dem Weg zur Uni

Was macht ein gutes Studentenkonto aus?

Ein Studentenkonto ist im Kern ein kostenloses Girokonto, das speziell auf die Bedürfnisse junger Menschen zugeschnitten ist. Die wichtigsten Kriterien:

  • Keine Kontoführungsgebühren – viele Direktbanken verzichten für junge Leute auf Gebühr und Mindesteingang, die Altersgrenze liegt je nach Bank bei 28 (ING), 30 (norisbank) oder 31 Jahren (Consorsbank).
  • Kostenlose Bargeldversorgung – achte darauf, wo und wie oft du gebührenfrei abheben kannst, gerade im Ausland (Erasmus!).
  • Inklusive Karte – eine Visa/Mastercard Debit sollte ohne Aufpreis dabei sein; die girocard kostet bei manchen Banken extra (ING: 1,49 € im Monat).
  • Mobile-Banking – eine gute App mit Apple Pay / Google Pay ist heute Standard.

Studentenkonto vs. normales Girokonto

Echte „Studentenkonten" gibt es bei klassischen Filialbanken (z. B. Sparkasse, Volksbank). Bei Direktbanken läuft es meist über eine Altersgrenze (je nach Bank 28 bis 31 Jahre): Bis dahin ist das reguläre Girokonto kostenlos, danach greifen ggf. Bedingungen wie ein monatlicher Mindesteingang – bei der ING z. B. 1.000 €, bei der Consorsbank 700 €, bei der norisbank 500 € (Stand 10/2026). Für die meisten Studierenden sind die kostenlosen Online-Girokonten die flexibelste und günstigste Wahl – ohne Filialzwang und mit besseren Konditionen im Ausland.

Kontoeröffnung Schritt für Schritt

Für die Eröffnung eines Girokontos brauchst du einen gültigen Personalausweis oder Reisepass, deine Steueridentifikationsnummer und eine Meldeadresse. Bei Direktbanken läuft die Legitimation per Video-Ident oder Postident, was meist wenige Minuten bis einen Werktag dauert. Banken sind nach dem Geldwäschegesetz verpflichtet, dich zu identifizieren, bevor das Konto freigeschaltet wird. Ausländische Studierende sollten vorab klären, ob ihr Aufenthaltstitel oder ihr Reisepass akzeptiert wird, denn nicht jede Bank erkennt jedes Dokument an.

Bei der Antragstellung holt die Bank in der Regel eine SCHUFA-Auskunft ein und prüft, ob du gesetzlich zur Eröffnung berechtigt bist. Ein reines Guthabenkonto ohne Dispo belastet deinen Score nicht. Wirst du abgelehnt, hast du nach dem Zahlungskontengesetz unter bestimmten Voraussetzungen Anspruch auf ein Basiskonto, das die Bank nur aus engen Gründen verweigern darf. Es bietet die wesentlichen Funktionen wie Überweisung, Lastschrift und Kartenzahlung, aber meist weniger Komfort.

Nach der Freischaltung solltest du deine neue Kontoverbindung bei Hochschule, BAföG-Amt, Arbeitgeber und Krankenkasse hinterlegen. Der Semesterbeitrag wird oft per Überweisung oder Lastschrift beglichen, daher lohnt sich ein Blick auf den Rückbuchungsschutz: Bei SEPA-Lastschriften kannst du nach § 675x BGB innerhalb von acht Wochen nach der Belastung die Erstattung verlangen, auch ohne Angabe von Gründen.

Kosten im Studium: ein Rechenbeispiel

Die Kosten eines Studentenkontos entstehen selten bei der Kontoführung selbst, sondern bei Nebenleistungen. Typische Posten sind eine kostenpflichtige girocard, Gebühren für Bargeldabhebungen am Automaten fremder Banken, Entgelte für Auslandseinsätze und Dispozinsen. Ein Rechenbeispiel mit Beispielwerten (keine aktuellen Konditionen eines bestimmten Anbieters): Eine girocard für 1,49 € im Monat kostet 17,88 € im Jahr und bei einem Studium von fünf Jahren rund 89 €. Käme eine Kontoführungsgebühr von 5 € im Monat hinzu, wären es in diesen fünf Jahren weitere 300 €.

Genau deshalb lohnt der Vergleich vor dem Studienstart. Wer beispielsweise zwei Auslandssemester plant, sollte die Entgelte für Zahlungen außerhalb des Euroraums genauer ansehen als die Kontoführung. Innerhalb der EU gilt die Verordnung (EU) 2021/1230: Für grenzüberschreitende Euro-Zahlungen dürfen Banken keine höheren Entgelte verlangen als für entsprechende Inlandszahlungen. Bei Währungen wie dem Schweizer Franken, dem Pfund oder der Türkischen Lira fallen dagegen Fremdwährungsentgelte an.

Die tatsächlichen Preise stehen im Preis- und Leistungsverzeichnis der Bank, das du vor Vertragsschluss einsehen kannst. Banken müssen außerdem eine Entgeltinformation bereitstellen, die die wichtigsten Gebühren in standardisierter Form aufführt. Vergleiche diese Übersichten, statt nur auf Werbeaussagen wie „kostenlos“ zu achten.

Wechsel und Kündigung ohne Stress

Wenn du das Konto später wechselst, etwa weil die Altersgrenze erreicht ist, hilft dir der gesetzliche Kontowechselservice. Nach dem Zahlungskontengesetz muss die neue Bank auf Wunsch die Daueraufträge und Lastschriften von der alten übernehmen und Zahler über die neue Verbindung informieren. Du erteilst dafür eine Ermächtigung, und beide Banken müssen die gesetzlichen Fristen einhalten. Den Wechsel solltest du frühzeitig planen und das alte Konto erst auflösen, wenn alle Zahlungen sauber umgezogen sind.

Prüfe vor der Kündigung offene Posten: Gebuchte Karten- oder Abbuchungsumsätze, Kreditkartenabrechnungen und Versicherungsbeiträge laufen oft nach. Fordere außerdem Kontoauszüge für die Zeit an, in der du sie noch brauchst, etwa für BAföG-Nachweise, die Steuererklärung oder einen Mietvertrag. Banken stellen Auszüge meist digital bereit, aber nach Kontoschließung kann der Zugriff entfallen.

Bei Beendigung des Studiums oder beim Überschreiten der Altersgrenze ändern sich häufig die Konditionen, auch ohne dass du aktiv wirst. Banken müssen Änderungen von Entgelten nach § 675g BGB rechtzeitig ankündigen, und du kannst dem Vertrag bis zum Wirksamwerden kündigen, ohne dass dir Kosten entstehen. Wirst du also über eine neue Gebühr informiert, ist das der richtige Moment für einen Vergleich.

Lehrbücher, Laptop und Bankkarte Lehrbücher, Laptop und Bankkarte

Sicherheit, Einlagensicherung und Dispo

Dein Guthaben auf einem Girokonto ist bei Banken in Deutschland und in der EU bis 100.000 € pro Kunde und Bank durch die gesetzliche Einlagensicherung geschützt. Für Studierende mit überschaubarem Guthaben ist das in aller Regel mehr als ausreichend. Wichtiger im Alltag ist der Schutz vor Betrug: Gib PIN und TAN niemals weiter, nutze nur die offizielle App, und sperre Karte und Zugang sofort, wenn du etwas Verdächtiges bemerkst. Nach § 675v BGB haftest du bei leichter Fahrlässigkeit für nicht autorisierte Zahlungen höchstens mit 50 €.

Ein eingeräumter Dispo ist praktisch, wenn das BAföG später kommt oder die Kaution fällig wird, aber er ist teuer. Wenn du ihn nutzt, sollte der Rahmen klein bleiben, und du solltest den Sollzins im Preis- und Leistungsverzeichnis kennen. Wer mehr als sechs Monate dauerhaft im Minus ist, hat nach § 504a BGB Anspruch auf eine Beratung zu günstigeren Alternativen. Sinnvoller als ein Dispo ist oft ein kleiner Puffer auf dem Tagesgeld oder ein günstiger Ratenkredit für größere Anschaffungen.

Ein weiterer Tipp: Richte für feste Ausgaben wie Miete und Semesterbeitrag Daueraufträge ein und leg dir ein zweites, separates Konto oder einen Unterkonto-Pocket für Rücklagen an. So behältst du den Überblick und vermeidest, dass dir kurz vor dem Monatsende das Geld ausgeht. Die meisten Apps zeigen Umsätze in Echtzeit und erlauben Limits für Karten und Abhebungen.

Häufige Fragen

Ist ein Studentenkonto wirklich komplett kostenlos?
Bei vielen Direktbanken ja – solange du unter der jeweiligen Altersgrenze bleibst (ING 28, norisbank 30, Consorsbank 31 Jahre). Danach verlangen viele Banken einen monatlichen Geldeingang. Achte außerdem auf Kosten für die girocard, für Abhebungen unter 50 € oder über die freien Abhebungen hinaus.
Was passiert, wenn ich 28 werde?
Dann wechselt das Konto in der Regel automatisch auf die regulären Konditionen. Häufig bleibt es kostenlos, wenn ein bestimmter monatlicher Geldeingang erfüllt ist – sonst kann eine Kontoführungsgebühr anfallen. Ein rechtzeitiger Vergleich lohnt sich.
Wird bei der Kontoeröffnung die SCHUFA abgefragt?
In der Regel ja – Banken holen bei der Eröffnung eines Girokontos eine SCHUFA-Auskunft ein und melden das Konto. Ein Girokonto ohne Dispo verschlechtert den Score aber nicht. Wer wegen negativer Einträge abgelehnt wird, hat Anspruch auf ein Basiskonto (§ 31 Zahlungskontengesetz).
Brauche ich eine Immatrikulationsbescheinigung?
Bei reinen Online-Girokonten mit Altersgrenze meist nicht. Echte Studentenkonten von Filialbanken verlangen oft einen Studiennachweis.
Kann ich im Ausland (Erasmus) kostenlos Geld abheben?
Das hängt vom Anbieter ab. Bei C24 Smart sind 4 Abhebungen pro Monat mit der Mastercard gratis, laut C24 weltweit. Bei der DKB hängen die Konditionen im Ausland vom Aktivkunden-Status ab. Bei anderen Banken fallen außerhalb der Eurozone Fremdwährungsentgelte an. Wer viel reist, sollte hier genau hinschauen – oder eine gebührenfreie Kreditkarte ergänzen.
Welche Unterlagen brauche ich für die Eröffnung?
Meist genügen Personalausweis oder Reisepass mit Meldebescheinigung bzw. aktueller Adresse sowie die Steueridentifikationsnummer. Die Identifizierung erfolgt per Video-Ident oder Postident. Ausländische Studierende sollten vorab klären, welche Dokumente die Bank akzeptiert.
Zahlt das BAföG-Amt auch auf ein Online-Konto?
Ja, solange du ein Konto in Deutschland oder dem SEPA-Raum hast und die IBAN beim Amt hinterlegst. Teile die neue Verbindung nach einem Kontowechsel unverzüglich mit, damit keine Zahlung ausfällt.
Ist mein Guthaben abgesichert?
Ja, Einlagen bei Banken sind in Deutschland und der EU bis 100.000 € pro Kunde und Bank gesetzlich geschützt. Das gilt für Guthaben auf Girokonten ebenso wie für Tagesgeld.
Wie wechsle ich die Bank ohne Aufwand?
Nutze den gesetzlichen Kontowechselservice nach dem Zahlungskontengesetz. Die neue Bank übernimmt auf deinen Auftrag Daueraufträge und Lastschriften und informiert Zahlungspflichtige und Zahlungsempfänger über die neue Verbindung.

Quellen und weiterführende Informationen

Für diesen Vergleich haben wir folgende unabhängige Tests und offizielle Quellen ausgewertet:

Letzte Aktualisierung: Oktober 2026

KB

Konstantin Botschmanowski

Finanzexperte ✓ Verifiziert

Gründer von kosten.org. Als ehemaliger Kundenberater bei einem Online Broker und aktiver Trader mit über 10 Jahren Erfahrung in den Finanzmärkten bewerte ich regelmäßig Depots, Broker und Finanzprodukte anhand ihrer veröffentlichten Konditionen. Mein Fokus: Transparente Vergleiche ohne versteckte Kosten!

Aktualisiert: Oktober 2026 Redaktionell geprüft 10+ Jahre Finanzmarkt-Erfahrung