Kostenrechner Stripe Gebühren

Stripe Gebührenrechner

Transaktionsgebühren für Unternehmen 2026

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Gebührenübersicht

Stripe Gebühr pro Transaktion
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Sofortauszahlung —
Monatliche Gebühren —
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Stripe Gebühren 2026 – Übersicht

Zahlungsmethode Prozentual Festgebühr Bei 50 € Bei 500 €
Standardkarten aus dem EWR1,5 %0,25 €1,00 €7,75 €
Premiumkarten aus dem EWR2,8 %0,25 €1,65 €14,25 €
Karten aus Großbritannien2,5 %0,25 €1,50 €12,75 €
Internationale Karten3,15 %0,25 €1,83 €16,00 €
SEPA-Lastschrift—0,35 €0,35 €0,35 €

Stand: Oktober 2026, laut stripe.com/de/pricing (Standardtarif Deutschland). Keine monatliche Grundgebühr. Zzgl. Währungsumrechnung (2 %, falls erforderlich). Zahlungsanfechtung: 20 € je Fall. Premiumkarten sind z. B. viele Firmen- und Kreditkarten mit Bonusprogramm.

Stripe Gebühren 2026: Transparent & günstig

Stripe ist ein führender Zahlungsanbieter für Online-Unternehmen und bietet ein transparentes Pay-as-you-go-Modell ohne monatliche Grundgebühren. Besonders bei EU-Kartenzahlungen ist Stripe deutlich günstiger als PayPal.

Stripe vs. PayPal: Was ist günstiger?

Für Standardkarten aus dem EWR ist Stripe mit 1,5 % + 0,25 € deutlich günstiger als PayPal Checkout (2,99 % + 0,39 €). Bei einem Verkauf für 100 € zahlen Sie mit Stripe 1,75 € statt 3,38 € – rund 48 % weniger. Bei Premiumkarten (2,8 %) und internationalen Karten (3,15 %) schrumpft der Abstand deutlich.

SEPA-Lastschrift: Der Geheimtipp

Die günstigste Option bei Stripe ist die SEPA-Lastschrift mit nur 0,35 € pro Transaktion – unabhängig vom Betrag. Bei einem Verkauf für 500 € kostet das nur 0,07 % statt 1,5 %. Ideal für Abo-Modelle und wiederkehrende Zahlungen.

Keine versteckten Kosten

Stripe berechnet keine monatliche Grundgebühr, keine Einrichtungsgebühren und keine Mindestvertragslaufzeiten. Sie zahlen nur bei erfolgreichen Transaktionen. Das macht Stripe besonders attraktiv für Startups und kleine Unternehmen, die noch keine festen Umsätze haben.

Rechenbeispiele: Was bleibt bei 10, 100 und 500 Euro?

Die Gebührenformel von Stripe ist einfach, ihre Wirkung hängt aber stark vom Warenkorb ab. Bei einer Standardkarte aus dem EWR (1,5 % + 0,25 €) kosten 10 € Umsatz 0,40 €, das sind 4,0 % des Betrags. Bei 100 € sind es 1,75 € (1,75 %), bei 500 € genau 7,75 € (1,55 %). Der feste Anteil von 0,25 € belastet also vor allem kleine Beträge, während sich der effektive Satz bei größeren Bestellungen dem Prozentsatz annähert.

Bei Premiumkarten aus dem EWR (2,8 % + 0,25 €) liegen die Kosten bei 100 € bei 3,05 €, bei internationalen Karten (3,15 % + 0,25 €) bei 3,40 €. Dieselbe Bestellung kann für den Händler also fast doppelt so teuer sein, je nachdem, welche Karte der Kunde zückt. Planen Sie deshalb nicht mit einem einzigen Satz, sondern mit einem Mix: Der Rechner oben zeigt Ihnen pro Zahlungsart die exakte Gebühr, und mit dem Feld „Transaktionen pro Monat“ rechnen Sie die Summe hoch.

SEPA-Lastschrift oder Karte: Ab wann lohnt sich was?

Die SEPA-Lastschrift kostet bei Stripe pauschal 0,35 € pro Zahlung. Sie wird damit ab einem Betrag von etwa 6,67 € günstiger als die Standardkarte, denn bei diesem Betrag ergibt 1,5 % + 0,25 € ebenfalls 0,35 €. Gegenüber Premiumkarten liegt die Schwelle sogar schon bei rund 3,57 €. Bei einem Warenkorb von 80 € zahlen Sie per Lastschrift 0,35 €, per Standardkarte 1,45 €.

Ein Beispiel für ein Abo-Modell: 200 Zahlungen zu je 50 € im Monat kosten per Standardkarte 200 € (je 1,00 €), per SEPA-Lastschrift nur 70 €. Die Ersparnis beträgt 130 € im Monat oder 1.560 € im Jahr. Dem stehen Nachteile gegenüber: Lastschriften können vom Kunden innerhalb der Frist zurückgegeben werden, und die Zahlung gilt erst nach einigen Tagen als endgültig. Für Händler mit hohem Betrugsrisiko oder Sofortlieferung digitaler Güter ist die Karte daher oft die sicherere Wahl, auch wenn sie mehr kostet.

Zusatzkosten, die der Rechner optional abbildet

Zwei Positionen können die Rechnung spürbar verändern. Die Währungsumrechnung schlägt mit 2 % des Betrags zu Buche, wenn Sie Zahlungen in einer anderen Währung als Ihrer Kontowährung erhalten. Auf 100 € Umsatz mit Standardkarte steigen die Kosten dadurch von 1,75 € auf 3,75 €, also auf 3,75 %. Wer international verkauft, sollte Preise daher möglichst in der Währung des Kontos anbieten oder die Umrechnungskosten bewusst einkalkulieren.

Die Sofortauszahlung kostet 1 % des Betrags, mindestens 0,50 €. Die reguläre Auszahlung auf Ihr Bankkonto ist dagegen kostenlos. Bei einer Zahlung von 30 € fallen für die Sofortauszahlung also nicht 0,30 €, sondern wegen des Mindestbetrags 0,50 € an. Sie lohnt sich nur, wenn die Liquidität wirklich knapp ist. Beide Optionen können Sie im Rechner einzeln zu- und abschalten, um ihren Einfluss auf die Netto-Auszahlung zu sehen.

Rechtlicher Rahmen: Zuschlagsverbot und starke Kundenauthentifizierung

In Deutschland dürfen Händler von Verbrauchern für SEPA-Überweisungen, SEPA-Lastschriften und die meisten gängigen Verbraucherkarten kein Zusatzentgelt verlangen. Das regelt § 270a BGB, der auf der europäischen Zahlungsdiensterichtlinie und der Interbankenentgelte-Verordnung (EU) 2015/751 beruht. Die Stripe-Gebühren müssen Sie also in Ihre Preise einrechnen und können sie nicht als Aufschlag an Kunden weitergeben. Bei Verstößen drohen Abmahnungen. Im Zweifel lassen Sie Ihre Preisgestaltung rechtlich prüfen.

Die genannte Verordnung begrenzt zudem die Interbankenentgelte für Verbraucher-Debit- und -Kreditkarten im EWR. Das ist der Hauptgrund, warum Standardkarten aus dem EWR günstiger abgerechnet werden als Premium-, Firmen- oder Drittlandskarten. Außerdem schreibt die zweite Zahlungsdiensterichtlinie (PSD2) bei vielen Online-Kartenzahlungen eine starke Kundenauthentifizierung vor, etwa per 3-D Secure. Stripe wickelt das technisch ab, doch Kunden brechen den Kauf dadurch gelegentlich ab, was Sie bei der Umsatzplanung berücksichtigen sollten.

Schritt für Schritt: So schätzen Sie Ihre Zahlungskosten ab

Ermitteln Sie zuerst Ihren durchschnittlichen Warenkorb und die Anzahl der Zahlungen pro Monat. Schätzen Sie dann, welcher Anteil auf Standardkarten, Premiumkarten, internationale Karten und Lastschrift entfällt, und rechnen Sie jede Gruppe mit dem Rechner einzeln durch. Addieren Sie die Ergebnisse und teilen Sie sie durch Ihren Gesamtumsatz, dann kennen Sie Ihre durchschnittliche Gebührenquote. Prüfen Sie zum Schluss auf stripe.com/de/pricing, ob sich die Sätze geändert haben, und rechnen Sie Rückerstattungen mit ein: Nach den Angaben von Stripe werden die Gebühren bei einer Erstattung nicht zurückgezahlt.

Häufige Fragen zu Stripe Gebühren

Hat Stripe eine monatliche Grundgebühr?

Nein. Stripe hat keine monatliche Grundgebühr, keine Einrichtungskosten und keine Mindestvertragslaufzeit. Sie zahlen ausschließlich Transaktionsgebühren bei erfolgreichen Zahlungen.

Was kostet Stripe pro Transaktion?

Für Standardkarten aus dem EWR: 1,5 % + 0,25 €, Premiumkarten aus dem EWR 2,8 % + 0,25 €, Karten aus Großbritannien 2,5 % + 0,25 €, internationale Karten 3,15 % + 0,25 €. SEPA-Lastschrift kostet nur 0,35 € pauschal, unabhängig vom Betrag.

Ist Stripe günstiger als PayPal?

Ja, bei EU-Kartenzahlungen deutlich. Stripe berechnet für Standardkarten 1,5 % + 0,25 €, PayPal Checkout dagegen 2,99 % + 0,39 €. Bei einem 100 €-Verkauf spart man mit Stripe ca. 1,63 € pro Transaktion – das summiert sich bei vielen Transaktionen schnell.

Bietet Stripe Mengenrabatte?

Ja. Unternehmen mit hohem Zahlungsvolumen können individuelle Konditionen mit Stripe aushandeln. Kontaktieren Sie dazu den Stripe-Vertrieb. Die Standardpreise gelten für die meisten Unternehmen.

Darf ich Stripe-Gebühren an meine Kunden weitergeben?

In Deutschland nicht ohne Weiteres. Nach § 270a BGB sind Zusatzentgelte für SEPA-Überweisung, SEPA-Lastschrift und die meisten Verbraucherkarten unzulässig. Rechnen Sie die Gebühren daher in Ihre Preise ein. Für andere Zahlungsarten gelten eigene Regeln, die Sie im Zweifel rechtlich prüfen lassen sollten.

Was passiert mit den Gebühren bei einer Rückerstattung?

Nach den Angaben von Stripe werden die ursprünglichen Gebühren bei einer Erstattung nicht zurückgezahlt. Bei einer Erstattung von 100 € per Standardkarte verlieren Sie also die 1,75 € Gebühr. Bei vielen Retouren sollten Sie diese Kosten in der Kalkulation berücksichtigen und die aktuellen Bedingungen auf stripe.com/de/pricing prüfen.

Warum ist die SEPA-Lastschrift so viel günstiger als die Kartenzahlung?

Bei der Lastschrift berechnet Stripe eine feste Gebühr von 0,35 €, unabhängig vom Betrag. Bei Karten kommt ein Prozentsatz hinzu, der auch die Kosten der Kartennetzwerke und Banken widerspiegelt. Dafür hat die Lastschrift Rückgabefristen, in denen der Kunde die Zahlung zurückgeben kann. Sie eignet sich besonders für wiederkehrende Zahlungen mit bekannten Kunden.

Zahlungsfluss von Karte zur Bank Zahlungsfluss von Karte zur Bank
Letzte Aktualisierung: Oktober 2026 | Nach offizieller Stripe Preisliste

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