Software Vergleich

Die beste Software für Sicherheit, Business, Lernen und Kreativität. Unabhängige Bewertungen und aktuelle Preise im Vergleich.

9 Kategorien mit 59 Anbietern
Aktuelle Preise Oktober 2026
Unabhängige Bewertungen
Person nutzt verschiedene Software Person nutzt verschiedene Software

Schnellvergleich: Software 2026

VPN-Dienste

  • Surfshark (2 J. + 3 Mon.) 2,49€
  • NordVPN (2 J. + 3 Mon.) 3,49€
  • ExpressVPN (2 J. + 4 Mon.) 2,49€
  • ProtonVPN Free Gratis
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ERP-Systeme

  • JTL Start Gratis
  • Billbee Starter 9€
  • Afterbuy Starter 23€
  • Xentral Launch 99€
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Top-Spartipps

  • Langzeitabos: VPNs bis 80% günstiger
  • Gratis-Versionen: DaVinci Resolve, JTL Start
  • Studenten-Rabatt: Bis zu 50% bei vielen Anbietern
  • Testphasen: 30 Tage kostenlos testen

Software-Vergleich: Was die Kategorie umfasst

Unter Software fassen wir hier sehr unterschiedliche Produkte zusammen: Sicherheitswerkzeuge wie VPN-Dienste, Warenwirtschaft für Onlinehändler, Lernplattformen für Schüler, Videoschnitt, E-Mail-Marketing, Cloud-Telefonie, virtuelle Server sowie Programme für Webinare und Suchmaschinenoptimierung. Gemeinsam ist ihnen, dass kaum noch jemand eine Box im Laden kauft. Fast alles läuft als Abonnement oder Cloud-Dienst mit monatlicher oder jährlicher Abrechnung.

Das hat Folgen für den Preisvergleich. Ein Programm für 9 Euro im Monat kostet über drei Jahre 324 Euro, ein Angebot mit zwei Gratismonaten oder einem Rabatt im ersten Jahr kann am Ende teurer sein, sobald der reguläre Preis greift. Deshalb zeigen unsere Vergleichsseiten wenn möglich den Preis pro Monat bei der gewählten Laufzeit und nennen im Kleingedruckten den Verlängerungspreis.

Wie Softwarekosten entstehen

Die meisten Anbieter staffeln ihre Tarife nach einer Mengengröße. Bei Newsletter-Tools zählen die Kontakte, bei der Warenwirtschaft die Bestellungen pro Monat, bei Telefonanlagen die Nutzer und bei SEO-Programmen die Projekte oder abgefragten Keywords. Wer wächst, rutscht deshalb automatisch in den nächsten Tarif. Prüfe vor der Buchung, wo die Grenzen liegen und was ein Wechsel nach oben kostet.

Hinzu kommen Posten, die selten im Werbepreis stehen: Einrichtung, Schnittstellen zu Marktplätzen oder Buchhaltung, zusätzliche Nutzer, Speicherplatz, Support-Pakete und Hardware wie Telefone. Bei Geschäftskunden werden Preise häufig netto ausgewiesen. Zu den 9 Euro netto kommen dann 19 Prozent Umsatzsteuer, was Unternehmen mit Vorsteuerabzug nicht belastet, Kleinunternehmern und Privatpersonen aber schon.

Typische Kosten nach Kategorie

Die folgenden Spannen sind Orientierungswerte aus den aktuellen Einstiegspreisen der Anbieter, Stand Oktober 2026. Maßgeblich bleibt immer der Preis auf der Seite des Anbieters.

  • VPN: bei Langzeitabos ab etwa 2 bis 3 Euro im Monat, bei monatlicher Zahlung deutlich mehr; manche Anbieter haben einen eingeschränkten Gratis-Tarif.
  • Warenwirtschaft (ERP): von kostenlosen Einstiegsstufen wie JTL Start über Tarife im niedrigen zweistelligen Bereich bis zu dreistelligen Monatsbeträgen für größere Händler.
  • Lernplattformen: einige Angebote sind gratis, kostenpflichtige Familienabos liegen meist im einstelligen bis niedrigen zweistelligen Euro-Bereich pro Monat.
  • Videoschnitt: von kostenloser Software wie DaVinci Resolve bis zu Abos und Einmalkäufen; für Einsteiger entscheidet eher die Hardware als die Lizenz.
  • Newsletter, VoIP, Webinar: Gratis-Tarife mit Mengenlimit, danach Preise pro Kontakt, Nutzer oder Teilnehmer.
  • SEO-Software: professionelle Werkzeuge beginnen bei rund 29 Euro im Monat und reichen für Agenturen weit darüber hinaus.
  • VServer: einfache virtuelle Server gibt es für wenige Euro im Monat; dafür musst du den Betrieb selbst übernehmen.

Auswahlkriterien: Worauf es wirklich ankommt

Bevor du Preise vergleichst, lohnt eine nüchterne Bedarfsklärung. Eine Software, die 30 Funktionen bietet, von denen du drei nutzt, ist selten die günstigste Wahl. Notiere dir, welche Aufgaben das Programm erledigen muss, wie viele Personen damit arbeiten und welche anderen Systeme angebunden werden sollen.

  • Mindestlaufzeit und Kündigung: Monatlich kündbare Tarife sind teurer, aber flexibel; Jahrestarife sind pro Monat häufig deutlich günstiger.
  • Verlängerungspreis: Er steht im Kleingedruckten und ist die Zahl, die ab dem zweiten Jahr zählt.
  • Schnittstellen: Bei ERP und Newsletter-Tools entscheidet die Anbindung an Shop, Marktplatz oder Buchhaltung über den Nutzen.
  • Datenschutz: Ein Serverstandort in der EU und ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung sind bei personenbezogenen Daten Pflicht, nicht Kür.
  • Datenexport: Kläre vorab, ob du deine Daten in einem gängigen Format mitnehmen kannst, falls du später wechselst.
  • Testphase: Nutze kostenlose Testzeiträume oder Geld-zurück-Garantien, um die Software mit echten Daten auszuprobieren.

Rechtliche Rahmenbedingungen für Abos

Verbraucher haben bei online geschlossenen Verträgen grundsätzlich ein 14-tägiges Widerrufsrecht nach den Vorschriften zum Fernabsatz im Bürgerlichen Gesetzbuch. Bei digitalen Diensten kann das Recht erlöschen oder ein Wertersatz fällig werden, wenn die Leistung auf Wunsch schon begonnen hat. Die Geld-zurück-Garantien einzelner Anbieter gehen oft über die gesetzliche Frist hinaus, etwa mit 30 Tagen.

Seit dem 1. Juli 2022 müssen Anbieter von Online-Verträgen mit Verbrauchern einen Kündigungsbutton bereitstellen (§ 312k BGB). Verlängert sich ein Verbrauchervertrag nach der Mindestlaufzeit automatisch, ist er danach grundsätzlich jederzeit mit einem Monat Frist kündbar. Für Geschäftskunden gelten diese Verbraucherregeln nicht, hier zählen die Vertragsbedingungen. Wer personenbezogene Daten von Kunden in eine Cloud-Software gibt, braucht außerdem einen Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO.

So gehst du vor: In vier Schritten zur passenden Software

Ein strukturiertes Vorgehen spart Zeit und verhindert Fehlkäufe. Es hat sich bewährt, erst den Bedarf zu klären und erst danach Preise zu vergleichen.

  • Bedarf festlegen: Aufgaben, Nutzerzahl, nötige Schnittstellen und Budget pro Monat.
  • Zwei bis drei Kandidaten in der passenden Kategorie auswählen und die Tarife mit den Filtern der Vergleichsseite eingrenzen.
  • Testphase nutzen und mit echten Daten prüfen, ob Bedienung, Geschwindigkeit und Support passen.
  • Vertrag lesen: Laufzeit, Verlängerungspreis, Kündigungsfrist und Datenexport notieren, bevor du buchst.

Häufige Fragen

Lohnt sich ein Jahresabo gegenüber monatlicher Zahlung?

Meist ja, wenn du die Software sicher länger als ein Jahr nutzt. Jahres- und Mehrjahrestarife sind pro Monat oft deutlich günstiger. Beachte aber den Verlängerungspreis und die Kündigungsfrist, damit sich der Vertrag nicht zu einem höheren Preis verlängert, ohne dass du es bemerkst.

Sind kostenlose Programme eine ernsthafte Alternative?

Für viele Aufgaben ja. DaVinci Resolve im Videoschnitt oder JTL Start in der Warenwirtschaft zeigen, dass Gratis-Stufen einen echten Einstieg bieten. Grenzen liegen meist bei Mengen, Funktionen oder Support. Prüfe, ob du später ohne Datenverlust in einen Bezahltarif wechseln kannst.

Worauf muss ich bei Cloud-Software und Datenschutz achten?

Sobald personenbezogene Daten verarbeitet werden, etwa Kundenadressen im Newsletter-Tool, braucht es einen Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO. Ein Serverstandort in der EU vereinfacht die Dokumentation. Bei Anbietern außerhalb der EU solltest du die Übermittlung in Drittländer ausdrücklich prüfen.

Sind Preise für Geschäftskunden netto oder brutto?

Viele Business-Tarife sind netto angegeben, also zuzüglich 19 Prozent Umsatzsteuer. Unternehmen mit Vorsteuerabzug zahlen effektiv den Nettopreis, Kleinunternehmer und Privatpersonen den Bruttopreis. Auf unseren Vergleichsseiten steht jeweils, ob ein Preis brutto oder netto ist.

Wie wechsle ich den Anbieter, ohne Daten zu verlieren?

Exportiere deine Daten, bevor du kündigst, am besten als CSV oder in einem anderen offenen Format. Starte den neuen Dienst parallel zum alten, importiere die Daten und prüfe Stichproben. Kündige den alten Vertrag erst, wenn alles läuft und die Kündigungsfrist es erlaubt.