E-Auto Ladekosten Rechner
Berechnen Sie Ihre Ladekosten & vergleichen mit Verbrenner
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Wissenswertes zu Ladekosten
Zuhause laden (günstigste Option)
Mit einer Wallbox laden Sie zum normalen Haushaltsstrompreis (~30 Ct/kWh). Mit einer PV-Anlage sinken die Kosten auf unter 10 Ct/kWh. 70-80% der Ladevorgänge finden zuhause statt.
Öffentliche Ladestationen
AC-Ladestationen kosten ~40-55 Ct/kWh, DC-Schnelllader ~50-79 Ct/kWh. Mit Ladekarten wie ADAC e-Charge oder EnBW mobility+ sparen Sie gegenüber Ad-hoc-Laden bis zu 30%.
Durchschnittliche Verbräuche
- • Kleinwagen: 13-16 kWh/100km
- • Kompaktklasse: 15-18 kWh/100km
- • SUV: 18-23 kWh/100km
- • Luxuslimousine: 17-21 kWh/100km
Typische Ersparnis
Bei 15.000 km/Jahr und überwiegend Heimladung sparen E-Auto-Fahrer 500-1.200€ jährlich gegenüber einem Benziner.
Elektroauto Ladekosten 2026: Was kostet das Laden wirklich?
Die Ladekosten für Elektroautos sind ein entscheidender Faktor bei der Kaufentscheidung. Laut Bundesnetzagentur gab es Ende 2025 über 150.000 öffentliche Ladepunkte in Deutschland – ein Zuwachs von 35% gegenüber dem Vorjahr. Die Preise variieren jedoch stark: Während das Laden zuhause etwa 30 Cent pro kWh kostet, zahlen Sie an DC-Schnellladern oft 55-79 Cent pro kWh.
Mit unserem E-Auto Ladekostenrechner ermitteln Sie exakt, wie viel Ihr Elektrofahrzeug im Jahr kostet – basierend auf Ihrem individuellen Lade-Mix aus Heimladung, öffentlichen Stationen und ggf. eigener Photovoltaikanlage. Zusätzlich zeigen wir Ihnen den direkten Vergleich zu einem vergleichbaren Verbrenner und berechnen Ihre CO₂-Ersparnis.
Ladepreise in Deutschland 2026 – Übersicht
| Ladeart | Preis/kWh | Kosten pro 100 km* |
|---|---|---|
| Zuhause (Wallbox) | 25-35 Ct | 4,25 – 5,95 € |
| Eigene PV-Anlage | 6-10 Ct | 1,02 – 1,70 € |
| Öffentlich AC (11-22 kW) | 40-55 Ct | 6,80 – 9,35 € |
| DC Schnelllader (50+ kW) | 50-79 Ct | 8,50 – 13,43 € |
| Arbeitgeber (kostenlos) | 0 Ct | 0,00 € |
* Bei Durchschnittsverbrauch von 17 kWh/100 km. Quelle: ADAC, EnBW, Ionity Preislisten, Januar 2026.
Elektroauto laden: Der ultimative Ratgeber
Wallbox: Die beste Investition für E-Auto-Besitzer
Eine eigene Wallbox ist die wirtschaftlichste Ladelösung. Die Anschaffungskosten liegen bei 400-1.500 € plus Installation (300-800 €). Dafür laden Sie zum günstigen Haushaltsstromtarif und sparen gegenüber öffentlichen Stationen bis zu 30 Cent pro kWh. Bei 10.000 geladenen kWh pro Jahr ergibt sich eine Ersparnis von 3.000 € – die Wallbox amortisiert sich also innerhalb von 6-12 Monaten.
Tipp: Prüfen Sie lokale Förderprogramme! Viele Bundesländer und Kommunen bezuschussen Wallboxen mit 300-900 €. In Kombination mit einer PV-Anlage sinken Ihre Ladekosten auf unter 10 Cent/kWh.
THG-Quote: 300-400 € Bonus pro Jahr
Besitzer von Elektroautos können ihre THG-Quote (Treibhausgasminderungsquote) verkaufen und erhalten dafür jährlich 300-400 €. Der Prozess ist einfach: Fahrzeugschein bei einem THG-Anbieter registrieren, fertig. Dieser Bonus reduziert Ihre effektiven Betriebskosten erheblich und sollte in jeder Gesamtrechnung berücksichtigt werden.
Ladekarten: So sparen Sie an öffentlichen Säulen
An öffentlichen Ladestationen zahlen Sie ohne Vertrag oft Höchstpreise (Ad-hoc-Laden). Mit der richtigen Ladekarte können Sie 20-30% sparen. Empfehlenswerte Anbieter 2026:
- ADAC e-Charge: 0 € Grundgebühr, AC ab 39 Ct, DC ab 54 Ct
- EnBW mobility+: 5,99 €/Monat, dafür günstiger Pro-kWh-Preis
- Maingau AutoStrom: AC ab 44 Ct, DC ab 54 Ct, keine Grundgebühr
- Tesla Supercharger: 40-55 Ct (für alle E-Autos nutzbar)
Reichweite im Winter: Das sollten Sie wissen
Bei Temperaturen unter 0°C kann die Reichweite von Elektroautos um 20-40% sinken. Die Batterie braucht Energie für Heizung und arbeitet bei Kälte weniger effizient. Praktische Tipps:
- Auto vor der Abfahrt am Ladekabel vorheizen (spart Akkureichweite)
- Sitzheizung statt Innenraumheizung nutzen (direkter und effizienter)
- Regeneratives Bremsen auf Maximum stellen
- Ladezustand nicht unter 20% fallen lassen (kalte Akkus laden langsamer)
Verbrenner vs. E-Auto: Die Vollkostenrechnung
Bei einem fairen Vergleich müssen neben den Energiekosten auch Wartung, Steuern und Versicherung berücksichtigt werden. E-Autos haben klare Vorteile:
- Kfz-Steuer: 0 € bis 2030 (vs. 100-400 €/Jahr beim Verbrenner)
- Wartung: ~50% günstiger (kein Ölwechsel, weniger Verschleiß)
- THG-Quote: 300-400 € Bonus pro Jahr
- Versicherung: Oft 15-20% günstiger für E-Autos
Häufige Fragen zu E-Auto Ladekosten
Das hängt von der Ladeleistung ab: An einer normalen Haushaltssteckdose (2,3 kW) dauert eine Vollladung 15-30 Stunden. Mit einer Wallbox (11 kW) sind es 4-8 Stunden. An DC-Schnellladern (50-350 kW) können Sie in 20-45 Minuten von 10% auf 80% laden. Im Alltag laden die meisten E-Auto-Besitzer über Nacht an der Wallbox.
An teuren DC-Schnellladern (70+ Ct/kWh) können die Kosten pro 100 km tatsächlich in die Nähe eines sparsamen Benziners rücken. Bei einem Verbrauch von 17 kWh/100 km und 70 Ct/kWh zahlen Sie 11,90 € pro 100 km. Ein Benziner mit 7 L/100 km und 1,70 €/L kostet 11,90 € pro 100 km – also ähnlich. Zuhause mit Wallbox (30 Ct/kWh) kostet die gleiche Strecke nur 5,10 €.
Ja, für Wallboxen mit 11 kW oder 22 kW benötigen Sie einen Dreiphasen-Starkstromanschluss (400V). In den meisten Häusern ist dieser bereits vorhanden oder kann vom Elektriker relativ einfach gelegt werden. 11-kW-Wallboxen sind beim Netzbetreiber meldepflichtig, 22-kW-Wallboxen genehmigungspflichtig. Die Installation sollte immer ein zertifizierter Elektrofachbetrieb durchführen.
Ja, besonders bei hoher Fahrleistung! Je mehr Sie fahren, desto größer werden die Einsparungen bei Energie und Wartung. Bei 30.000 km/Jahr und überwiegend Heimladung sparen Sie gegenüber einem Benziner etwa 1.500-2.500 € jährlich. Wichtig ist nur, dass Sie regelmäßig zuhause laden können. Wer ausschließlich an teuren Schnellladern lädt, profitiert weniger.
Das hängt von der Akkugröße und dem Ladepreis ab. Beispiele für eine Vollladung (0-100%):
- Tesla Model 3 (60 kWh): 18 € zuhause, 36 € am Schnelllader
- VW ID.4 (77 kWh): 23 € zuhause, 46 € am Schnelllader
- Mercedes EQS (108 kWh): 32 € zuhause, 65 € am Schnelllader
In der Praxis laden die meisten nur von 20% auf 80%, was Akku und Zeit schont.
Moderne E-Auto-Akkus sind robuster als oft angenommen. Gelegentliches Schnellladen ist kein Problem. Studien zeigen, dass selbst bei 20% Schnellladeanteil die Akkudegradation nach 8 Jahren nur 10-15% beträgt. Vermeiden sollten Sie: Ständiges Laden auf 100%, Dauerhaft unter 20% entladen, und extrem häufiges Schnellladen (täglich). Im Alltag ist ein Mix aus 80% Heimladung und 20% Schnellladen ideal.