Webhosting ist der Standard für alle, die eine Website betreiben wollen, ohne sich um Server zu kümmern. Die Unterschiede liegen weniger im Einstiegspreis als im Folgepreis nach der Aktionslaufzeit, im Serverstandort und in der Qualität des Supports.
Preise: Einstiegstarife laut Anbieter-Websites, Stand September 2026. Aktionspreise gelten meist nur für die erste Vertragsperiode.
Was kostet Webhosting wirklich?
Seriöses Webhosting für eine normale Website kostet in Deutschland 3 bis 10 € im Monat. Alles darunter sind fast immer Aktionspreise für die erste Vertragsperiode – nach 12 oder 24 Monaten springt der Preis auf den regulären Tarif, teilweise auf das Fünf- bis Zehnfache.
Rechne deshalb immer mit den Gesamtkosten über die volle Mindestlaufzeit plus die erste Verlängerung. Ein Tarif für 1 €/Monat im ersten Jahr, der danach 12 €/Monat kostet, liegt über zwei Jahre bei 156 € – ein ehrlicher 4-€-Tarif bei 96 €.
Worauf du beim Vergleich achten solltest
- Folgepreis statt Lockpreis – der Preis nach Ablauf der Aktion steht im Kleingedruckten und ist die eigentlich relevante Zahl.
- Serverstandort – ein Rechenzentrum in Deutschland oder der EU vereinfacht die DSGVO-Dokumentation erheblich.
- PHP-Version & Datenbanken – aktuelles PHP 8.3/8.4 und mindestens 5 MySQL-Datenbanken sollten Standard sein.
- Backups – tägliche automatische Backups mit Selbst-Wiederherstellung im Kundenmenü, nicht nur auf Anfrage per Support.
- Traffic & Inodes – "unbegrenzt" hat fast immer eine Fair-Use-Grenze, oft über die Anzahl der Dateien (Inodes).
- Support – deutschsprachiger Telefon-Support ist bei einem Ausfall am Wochenende viel wert.
- Umzugsservice – viele Anbieter migrieren bestehende Websites kostenlos.
Shared Hosting, Managed Hosting oder Server?
Shared Hosting (klassisches Webhosting) teilt sich einen Server mit vielen anderen Kunden. Günstig, wartungsfrei, aber begrenzt in Leistung und Konfiguration – die richtige Wahl für Visitenkarten-Websites, Blogs und kleine Shops.
Managed Hosting kostet mehr, dafür kümmert sich der Anbieter um Updates, Sicherheit und Performance. Sinnvoll ab dem Punkt, an dem Ausfälle Geld kosten.
Ein eigener Server lohnt sich, sobald du Root-Zugriff, eigene Dienste oder Docker brauchst. Die Einstiegspreise liegen mittlerweile auf Webhosting-Niveau – siehe unseren VServer-Vergleich.
Häufige Fragen
Was kostet Webhosting im Monat?
Ist kostenloses Webhosting eine Option?
Brauche ich einen Serverstandort in Deutschland?
Wie wechsle ich den Hoster ohne Ausfallzeit?
Wie viel Webspace brauche ich?
Quellen und weiterführende Informationen
Für diesen Vergleich haben wir folgende unabhängige Tests und offizielle Quellen ausgewertet:
- BSI: Sichere Website-Konfiguration
- Verbraucherzentrale: Verträge im Internet kündigen
- PHP: Unterstützte Versionen
Letzte Aktualisierung: September 2026
Konstantin Botschmanowski
Finanzexperte ✓ VerifiziertGründer von kosten.org. Als ehemaliger Kundenberater bei einem Online Broker und aktiver Trader mit über 10 Jahren Erfahrung in den Finanzmärkten teste ich regelmäßig Depots, Broker und Finanzprodukte. Mein Fokus: Transparente Vergleiche ohne versteckte Kosten!