Zoom Kosten 2026
Pro ab 15,99 €, Business ab 20,99 € pro Benutzer und Monat – im Jahresabo 16,7 % günstiger. Alle Tarife, Add-on-Preise, Lizenzgrenzen und was die Umsatzsteuer ausmacht. Euro-Preise netto von Zooms offizieller Preisseite, Stand 30.10.2026.
Alle Zoom-Workplace-Tarife
| Tarif | monatlich kündbar | im Jahresabo | Teilnehmer | Meeting-Dauer | Lizenzen |
|---|---|---|---|---|---|
| Basic | kostenlos | – | 100 | 40 Minuten | 1 |
| Pro | 15,99 € | 13,33 € ≈ 159,96 € im Jahr | 100 | 30 Stunden | 1 – 99 |
| Business | 20,99 € | 17,49 € ≈ 209,88 € im Jahr | 300 | 30 Stunden | 1 – 250 |
| Enterprise | auf Anfrage | auf Anfrage | 500+ | 30 Stunden | über 250 |
Alle Beträge pro Benutzer und Monat, netto ohne Mehrwertsteuer, Währung „Euro €“ auf zoom.us/de/pricing. Das Jahresabo wird als Einmalbetrag im Voraus berechnet; der Jahreswert ist aus Zooms Monatsangabe hochgerechnet. Wer die Währung auf US-Dollar stellt, sieht höhere Beträge (Pro 16,99 $, Business 21,99 $).
Add-ons: Was extra kostet
Der Tarifpreis ist bei Zoom selten der Endpreis. Viele Funktionen sind separat zu buchen und setzen ein kostenpflichtiges Basis-Abo voraus. Zoom nennt die Add-on-Preise als Monatsbetrag bei jährlicher Vorauszahlung.
| Add-on | pro Monat | pro Jahr | Hinweis |
|---|---|---|---|
| Live-Übersetzung | 4,60 € | 55,20 € | Live-Audio-Übersetzung und übersetzte Untertitel. |
| Zoom Compliance Manager | 5,52 € | 66,24 € | Archivierung, DLP und rechtliche Aufbewahrung (Theta-Lake-Technologie). |
| Cloud-Speicher | ab 8,80 € | ab 105,60 € | Einstiegsstufe mit 30 GB zusätzlich; größere Stufen gegen Aufpreis. |
| AI Productivity Suite | 9,20 € | 110,40 € | KI-Funktionen für Canvas, Sheets, Slides und Paper. |
| ZoomMate | 18,40 € | 220,80 € | Zooms KI-Assistent, der Gespräche auswertet und Aufgaben übernimmt. |
| Benutzerdefinierte Avatare | 20,49 € | 245,88 € | KI-Avatar mit eigener Stimme für Clips und Videos. |
| Zoom Enhanced Media | 23,00 € | 276,00 € | Medienoptimierung für Produktionsumgebungen. |
| Large Meeting | ab 46,50 € | ab 558,00 € | Einstiegsstufe für 500 Teilnehmer; erweiterbar bis 5.000. |
| Konferenzraum-Connector | 46,00 € | 552,00 € | Bindet SIP/H.323-Videokonferenzsysteme an. |
| Webinars (300 Teilnehmer) | 61,33 € | 735,96 € | Monatlich kündbar 82,00 €; 500 Teilnehmer 76,67 € im Jahresabo. Setzt Workplace Pro voraus. |
| Audiokonferenzen | 100,00 € | 1.200,00 € | Einwahl per Telefon mit Nummern aus aller Welt. |
| Zoom Video Management | 110,40 € | 1.324,80 € | Zentrale Videoverwaltung mit Branding und Statistiken. |
Netto, Monatsbetrag bei jährlicher Abrechnung (Jahreswert hochgerechnet). Premier Support, Zoom Node, Zoom Mesh und erweiterter Datenschutz nur auf Anfrage. Zoom Phone, Rooms und Contact Center haben eigene Preisstrukturen.
Euro oder Dollar: So zeigt Zoom die Preise
Die deutsche Preisseite liegt unter zoom.us/de/pricing – die oft verlinkte Adresse zoom.com/de/pricing endet dagegen auf einer Fehlerseite. Über den Umschalter „Preise in“ lässt sich zwischen Euro und US-Dollar wählen.
Wichtig dabei: Die Euro-Preise sind eine eigene Preisliste und keine Umrechnung zum Tageskurs. Pro kostet 15,99 €, in Dollar dagegen 16,99 $; Business 20,99 € gegenüber 21,99 $. Wer mit Rechnungsadresse in Deutschland bucht, sollte also in Euro bestellen – das spart Kursrisiko und Fremdwährungsgebühren der Kreditkarte.
Welcher Zoom-Tarif passt?
Basic ist für kurze Gespräche brauchbar, endet aber nach 40 Minuten. Die KI-Funktionen sind auf drei Meeting-Zusammenfassungen im Monat begrenzt, aufgezeichnet wird nur lokal.
Pro für 15,99 € hebt die Dauer auf 30 Stunden und bringt 10 GB Cloud-Speicher pro Lizenz mit, dazu unbegrenzte KI-Zusammenfassungen. Die Teilnehmergrenze bleibt bei 100. Pro lässt sich für 1 bis 99 Lizenzen buchen.
Business für 20,99 € hebt auf 300 Teilnehmer und ergänzt Verwaltungs- und Sicherheitsfunktionen: Single Sign-on, verwaltete Domains, eigenes Branding, unbegrenzte Whiteboards und Buchungsseiten sowie APIs für Archivierung und Datenverlust-Schutz. Eine Mindestzahl an Lizenzen nennt die aktuelle Preisseite nicht mehr – Business ist für 1 bis 250 Lizenzen buchbar.
Enterprise richtet sich an Organisationen mit mehr als 250 Lizenzen und bündelt unter anderem 500+ Teilnehmer, unbegrenzten Cloud-Speicher, Zoom Phone als Telefonanlage und Webinars mit 500 Teilnehmern. Preise gibt es nur über den Vertrieb. Die früher gelisteten Tarife „Business Plus“ und „Enterprise Named Host“ führt die Preisseite nicht mehr.
Jahresabo: 16,7 % Ersparnis
Bei Pro stehen 15,99 € bei monatlicher Zahlung gegen 13,33 € im Jahresabo – eine Ersparnis von 2,66 € oder 16,7 % pro Monat, aufs Jahr gerechnet rund 32 € je Lizenz. Bei Business sind es 3,50 € pro Monat bei identischem Prozentsatz. Das Jahresabo wird als Einmalbetrag im Voraus berechnet; Zahlungen per Kreditkarte und PayPal sind möglich.
Für Bildungseinrichtungen gibt es eigene Tarife: „Schule und Campus“ kostet 9,20 € pro Benutzer und Monat bei jährlicher Abrechnung, allerdings erst ab 20 Lizenzen. Verifizierte gemeinnützige Organisationen erhalten laut Zoom 50 % Rabatt auf Pro, Business, Webinars und Large Meetings.
Kostenbeispiel: Team mit fünf Personen
Ein Team mit fünf Lizenzen, das Meetings mit bis zu 100 Teilnehmern abhält, kommt mit Pro aus. Gerechnet mit den Nettopreisen von der Zoom-Preisseite:
| Variante | pro Monat | pro Jahr |
|---|---|---|
| 5 × Pro, monatlich | 79,95 € | 959,40 € |
| 5 × Pro, Jahresabo | 66,65 € | ≈ 799,80 € |
| 5 × Business, Jahresabo | 87,45 € | ≈ 1.049,40 € |
| 5 × Pro + 1 × Large Meeting 500, Jahresabo | 113,15 € | ≈ 1.357,80 € |
Wer nur gelegentlich mehr als 100 Teilnehmer hat, fährt mit Business oft günstiger als mit Pro plus Large Meeting – solange 300 Plätze genügen. Large Meeting lohnt erst, wenn regelmäßig mehr als 300 Personen zuschalten.
Umsatzsteuer und Reverse Charge
Alle Preise auf Zooms Preisseite verstehen sich ohne Steuern. Ob und in welcher Höhe Steuer anfällt, hängt laut Zoom von Rechnungsadresse und Status des Kunden ab – der Betrag erscheint im Warenkorb vor dem Bezahlen. Praktisch heißt das:
- Privatkunden zahlen den Umsatzsteuersatz ihrer Rechnungsadresse, in Deutschland also 19 % auf die Listenpreise.
- Unternehmen mit USt-IdNr. erhalten in der Regel eine Nettorechnung und erklären die Steuer im Reverse-Charge-Verfahren in der eigenen Voranmeldung.
Der reale Privatkundenpreis für Pro liegt damit bei rund 19,03 € statt der beworbenen 15,99 €, im Jahresabo bei rund 15,86 € pro Monat.
Die Add-on-Falle
Wer Zoom als Komplettlösung nutzt, landet schnell beim Mehrfachen des Tarifpreises. Ein Beispiel für einen Pro-Nutzer im Jahresabo, der ZoomMate und die AI Productivity Suite ergänzt: 13,33 + 18,40 + 9,20 = 40,93 € netto im Monat – gut das Dreifache des Grundtarifs.
Besonders teuer wird es bei Webinaren: Die kleinste Stufe von Zoom Webinars beginnt bei 300 Teilnehmern und kostet 61,33 € im Monat (Jahresabo) beziehungsweise 82 € bei monatlicher Zahlung – zusätzlich zu einer Pro-Lizenz. Spezialisierte Webinar-Tools sind in diesem Segment häufig günstiger – wir haben sie im Vergleich der Webinar-Software gegenübergestellt.
Worauf Sie vor dem Kauf achten sollten
- Währung prüfen: Vor dem Bestellen „Euro €“ im Umschalter wählen – der Dollar-Preis liegt höher.
- Teilnehmerzahl realistisch schätzen: Pro deckt 100, Business 300 Teilnehmer ab. Teilnehmer selbst brauchen keine Lizenz und kein Konto.
- Lizenz pro Gastgeber: Eine Lizenz erlaubt unbegrenzt viele Meetings, aber nicht mehrere gleichzeitig von verschiedenen Personen. Wer parallel moderiert, braucht je eine Lizenz.
- Automatische Verlängerung: Das Abo verlängert sich monatlich oder jährlich von selbst. Wer nur ein Projekt abdeckt, sollte die Verlängerung rechtzeitig abschalten.
- Live-Support: Chat-Support gibt es laut Zoom erst für Konten mit mehr als 10 US-Dollar Monatsumsatz, Telefon-Support ab 200 US-Dollar.
Alternativen zu Zoom
Im Unternehmensumfeld ist Microsoft 365 die naheliegendste Alternative, weil Teams in vielen Business-Plänen bereits enthalten ist – die aktuellen Preise stehen auf Microsofts eigener Preisseite.
Wer nur gelegentlich Videokonferenzen braucht, kommt mit Jitsi Meet oder Whereby aus. Für selbst gehostete Lösungen bieten sich BigBlueButton und Nextcloud Talk an – lizenzfrei, dafür mit Serverkosten und Administrationsaufwand.
Häufige Fragen zu Zoom-Kosten
Zoom Workplace Pro kostet 15,99 € pro Benutzer und Monat bei monatlicher Abrechnung, Business 20,99 €. Mit jährlicher Vorauszahlung sinkt der Monatsbetrag auf 13,33 € (Pro) beziehungsweise 17,49 € (Business). Basic ist kostenlos, Enterprise gibt es nur auf Anfrage. Alle Beträge verstehen sich ohne Mehrwertsteuer.
Ja. Auf zoom.us/de/pricing lässt sich die Währung auf „Euro €“ stellen, dann zeigt Zoom eigene Euro-Preise – keine tagesaktuelle Umrechnung. Die Euro-Beträge sind sogar niedriger als die Dollar-Preise: Pro kostet 15,99 € gegenüber 16,99 $, Business 20,99 € gegenüber 21,99 $. Die Adresse zoom.com/de/pricing führt dagegen auf eine Fehlerseite.
Im Basic-Tarif endet ein Meeting nach 40 Minuten, die Teilnehmerzahl ist auf 100 begrenzt und aufgezeichnet wird nur lokal. Ab Pro sind 30 Stunden pro Meeting und 10 GB Cloud-Speicher pro Lizenz enthalten.
Laut Zooms Tarifvergleich deckt Pro 1 bis 99 Lizenzen ab, Business 1 bis 250. Eine Mindestzahl von zehn Lizenzen für Business, wie sie früher galt, führt die aktuelle Preisseite nicht mehr. Ab 250 Lizenzen verweist Zoom auf Enterprise mit individuellem Angebot.
Bei Pro stehen 15,99 € monatlich gegen 13,33 € im Jahresabo – das sind 2,66 € oder 16,7 % pro Monat, aufs Jahr gerechnet rund 32 € je Lizenz. Bei Business sind es 3,50 € weniger pro Monat (ebenfalls 16,7 %), also rund 42 € im Jahr. Das Jahresabo wird als Einmalbetrag im Voraus abgerechnet.
Die Listenpreise sind Nettopreise. Ob und wie viel Steuer anfällt, hängt laut Zoom von Rechnungsadresse und Status ab; der Betrag erscheint im Warenkorb vor dem Bezahlen. Privatkunden in Deutschland zahlen 19 % Umsatzsteuer, Pro kostet dann rund 19,03 € im Monat. Unternehmen mit gültiger USt-IdNr. erhalten in der Regel eine Nettorechnung und führen die Steuer im Reverse-Charge-Verfahren selbst ab.
Die Grundfunktionen sind in den bezahlten Plänen enthalten: Pro bietet laut Preisseite unbegrenzte Meeting-Zusammenfassungen und Meetingfragen, Basic nur drei Zusammenfassungen pro Monat. Der erweiterte KI-Assistent ZoomMate kostet 18,40 € pro Monat, die AI Productivity Suite 9,20 € – jeweils bei jährlicher Abrechnung und netto.
Ja. Der Bildungstarif „Schule und Campus“ kostet 9,20 € pro Benutzer und Monat bei jährlicher Abrechnung und setzt mindestens 20 Lizenzen voraus. Verifizierte gemeinnützige Organisationen erhalten laut Zoom 50 % Rabatt auf Workplace Pro, Business, Webinars und Large Meetings.
Ja. Das Abo verlängert sich je nach gewählter Laufzeit jeden Monat oder jedes Jahr automatisch. Kündigen lässt es sich laut Zoom jederzeit während der Laufzeit; die Kündigung stoppt die automatische Verlängerung.