Midjourney Kosten 2026
Vier Tarife von 10 bis 120 $ pro Monat, 20 % Rabatt im Jahresabo – und drei Kostenfallen, die man in der Tarifübersicht leicht übersieht. Alle Angaben laut Midjourney-Dokumentation, Stand 30.10.2026.
Alle Midjourney-Tarife im Überblick
| Tarif | pro Monat | Jahresabo | Fast-GPU | Relax-Modus | Video | Stealth Mode |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Basic | 10 $ | 96 $ 8 $/Monat | 3,3 h (200 Minuten) | – | SD, nur Fast | Nein |
| Standard | 30 $ | 288 $ 24 $/Monat | 15 h | unbegrenzt Bilder | SD & HD, nur Fast | Nein |
| Pro | 60 $ | 576 $ 48 $/Monat | 30 h | unbegrenzt Bilder + SD-Video | SD & HD, SD auch im Relax-Modus | Ja |
| Mega | 120 $ | 1.152 $ 96 $/Monat | 60 h | unbegrenzt Bilder + SD-Video | SD & HD, SD auch im Relax-Modus | Ja |
Alle Preise sind Nettopreise in US-Dollar. Beim Kauf aus Deutschland kommen 19 % Umsatzsteuer hinzu – Basic kostet damit effektiv rund 11,90 $.
Welcher Midjourney-Tarif lohnt sich?
Die Entscheidung hängt weniger am Preis als an zwei Funktionen, die Midjourney hinter höheren Stufen versteckt: dem Relax-Modus und dem Stealth Mode.
Basic für 10 $ enthält 3,3 Stunden Fast-GPU-Zeit pro Monat. Da eine Generierung grob eine Minute verbraucht, sind das rund 200 Bildaufträge. Ist das Kontingent aufgebraucht, geht nichts mehr – der Relax-Modus, der unbegrenzt weiterrechnet, ist in Basic nicht enthalten. Für den ersten Monat zum Kennenlernen reicht der Tarif, für ernsthafte Arbeit selten.
Standard für 30 $ ist für die meisten der sinnvolle Einstieg. Neben 15 Stunden Fast-Zeit gibt es hier erstmals den Relax-Modus mit unbegrenzt vielen Bildern – die Generierung dauert dann nur länger. Praktisch heißt das: Bei Bildern stoßen Sie nicht mehr an ein Limit, sondern höchstens an Ihre Geduld. Videos laufen in Standard dagegen nur über die Fast-Zeit, dafür bereits in HD.
Pro für 60 $ lohnt sich vor allem wegen des Stealth Mode. In Basic und Standard landen alle erzeugten Bilder in der öffentlichen Galerie – für Auftragsarbeiten, unveröffentlichte Produkte oder vertrauliche Konzepte ist das ein Ausschlusskriterium. Wer kommerziell arbeitet, hat bei Midjourney faktisch keine günstigere Option. Hinzu kommt: Unternehmen mit mehr als einer Million Dollar Jahresumsatz müssen ohnehin mindestens Pro buchen.
Mega für 120 $ verdoppelt gegenüber Pro die Fast-Zeit auf 60 Stunden und erlaubt 12 statt 6 parallele Video-Jobs im Fast-Modus. Neue Funktionen gibt es sonst keine. Der Tarif rechnet sich nur, wenn Sie tatsächlich mehr als 30 Stunden Fast-Zeit pro Monat verbrauchen – sonst ist Pro plus gelegentlich nachgekaufte Rechenzeit günstiger.
Was Sie für Ihr Geld bekommen: Rechenzeit in Bildern und Videos
Midjourney nennt als Faustregel etwa eine Minute GPU-Zeit pro Bildauftrag (ein Raster mit vier Bildern) und rund acht Minuten pro Videoauftrag. Hochskalieren kostet mehr, Variationen weniger. Daraus ergibt sich grob, wie weit die Fast-Zeit der einzelnen Tarife reicht:
| Tarif | Fast-Zeit | ≈ Bildaufträge | ≈ Videoaufträge | Preis je Fast-Minute |
|---|---|---|---|---|
| Basic | 200 Min. | 200 | 25 | 5,0 Cent |
| Standard | 900 Min. | 900 | 112 | 3,3 Cent |
| Pro | 1.800 Min. | 1.800 | 225 | 3,3 Cent |
| Mega | 3.600 Min. | 3.600 | 450 | 3,3 Cent |
| Nachkauf | je 60 Min. | 60 | 7 | 6,7 Cent |
Rechnung mit Monatspreisen in US-Dollar-Cent netto; Relax-Zeit ist nicht eingerechnet. Die tatsächliche Zahl hängt von Auflösung, Seitenverhältnis und Modellversion ab.
Zwei Dinge fallen auf: Ab Standard kostet die Fast-Minute überall gleich viel, Sie zahlen in den höheren Tarifen also nicht für günstigere Rechenzeit, sondern für Relax-Modus, Stealth Mode und mehr parallele Jobs. Und nachgekaufte Zeit ist mit 4 $ pro Stunde doppelt so teuer wie die Abo-Zeit ab Standard. Wer jeden Monat nachkauft, fährt mit dem nächsthöheren Tarif besser. Seit dem 24. Juli 2026 ist übrigens Version V8.2 das Standardmodell.
Die drei Kostenfallen
1. Die Umsatzsteuer steht nicht im Preis
Midjourney weist wie fast alle US-Anbieter Nettopreise aus. Beim Kauf aus Deutschland berechnet der Zahlungsabwickler Stripe anhand der Rechnungsadresse 19 % Umsatzsteuer; den Gesamtbetrag sehen Sie erst an der Kasse. Aus den beworbenen 10 $ werden 11,90 $, aus 30 $ werden 35,70 $ und aus 60 $ rund 71,40 $. Da abgerechnet wird ausschließlich in US-Dollar, kommt je nach Kreditkarte noch eine Fremdwährungsgebühr Ihrer Bank hinzu. PayPal akzeptiert Midjourney nicht, wohl aber Karten und je nach Region Apple Pay oder Google Pay.
2. Fast-Zeit verfällt am Monatsende
Nicht verbrauchte Fast-GPU-Stunden werden nicht in den Folgemonat übertragen, sondern verfallen. Wer unregelmäßig arbeitet – einen Monat intensiv, den nächsten gar nicht – zahlt also für Zeit, die er nie nutzt. Zusätzliche Stunden kosten 4 $, verfallen nach 60 Tagen und sind ausdrücklich nicht erstattungsfähig.
3. Privatsphäre kostet 60 Dollar
Der Stealth Mode ist der teuerste Aufpreis im Tarifsystem: Wer seine Bilder nicht öffentlich machen will, springt von 30 auf 60 $ – eine Verdopplung des Monatsbeitrags für eine Datenschutz-Einstellung. Und selbst dann gilt: Was Sie in öffentlichen Discord-Kanälen erzeugen, bleibt für andere sichtbar. Kalkulieren Sie das ein, bevor Sie Midjourney für Kundenprojekte einsetzen.
Midjourney im Jahresabo: Was Sie sparen
Bei jährlicher Vorauszahlung gewährt Midjourney 20 % Rabatt. In absoluten Zahlen sparen Sie bei Basic 24 $, bei Standard 72 $, bei Pro 144 $ und bei Mega 288 $ pro Jahr. Der Haken: Sie zahlen den kompletten Betrag im Voraus, bei Mega also 1.152 $ auf einen Schlag.
Ob sich das lohnt, ist auch eine Marktfrage. Der KI-Bildmarkt bewegt sich schnell: 2026 wurde Leonardo eingestellt, Freepik AI in Magnific umbenannt, OpenAI führte eine werbefinanzierte Billigstufe ein. Wer sich heute für zwölf Monate bindet, kann in sechs Monaten mit einem deutlich besseren Angebot dastehen, das er nicht nutzen kann.
Alternativen zu Midjourney
Midjourney ist der bekannteste Name, aber nicht für jeden Zweck der beste. Für Schrift im Bild setzt Ideogram Texte deutlich zuverlässiger um. Für skalierbare Vektorlogos liefert Recraft echte SVG-Dateien. Für Produktfotos im Onlineshop ist Photoroom spezialisiert. Und wer Bilder nur nebenbei braucht, bekommt sie bei ChatGPT oder Google Gemini im ohnehin laufenden Abo dazu – bei Gemini sogar mit echten Euro-Preisen ohne Wechselkursrisiko.
Alle Anbieter mit Preisen, Gratis-Stufen und Nutzungsrechten haben wir im Vergleich der KI-Bildgeneratoren gegenübergestellt.
Häufige Fragen zu Midjourney-Kosten
Midjourney hat vier Tarife: Basic für 10 $, Standard für 30 $, Pro für 60 $ und Mega für 120 $ pro Monat. Bei jährlicher Vorauszahlung sinken die Preise um 20 % auf 8, 24, 48 beziehungsweise 96 $ pro Monat. Alle Beträge sind Nettopreise in US-Dollar.
Nein. Auf midjourney.com und in Discord gibt es derzeit keinen kostenlosen Test – ein Abo ist zwingend erforderlich. Lediglich die Schwester-App niji·journey für iOS und Android lässt sich in begrenztem Umfang gratis ausprobieren. Wer kostenlos KI-Bilder erzeugen möchte, findet Alternativen in unserem Vergleich der KI-Bildgeneratoren.
Midjourney weist Nettopreise aus. Der Zahlungsabwickler Stripe berechnet beim Kauf aus Deutschland anhand Ihrer Rechnungsadresse 19 % Umsatzsteuer – aus 10 $ werden also rund 11,90 $. Da Midjourney ausschließlich in US-Dollar abrechnet, rechnet Ihre Bank um und kann je nach Kontomodell eine Fremdwährungsgebühr verlangen. Bezahlen lässt sich mit gängigen Kredit- und Debitkarten sowie je nach Region mit Wallets wie Apple Pay oder Google Pay; PayPal wird nicht unterstützt.
Midjourney rechnet nicht in Bildern, sondern in Rechenzeit. Ein Bildauftrag verbraucht laut Midjourney meist etwa eine Minute GPU-Zeit, ein Videoauftrag rund acht Minuten. Basic enthält 3,3 Stunden (200 Minuten) pro Monat, Standard 15, Pro 30 und Mega 60 Stunden. Wichtig: Nicht verbrauchte Fast-Zeit verfällt am Monatsende und wird nicht übertragen – auch im Jahresabo.
Extra Fast Time kostet 4 $ pro Stunde und lässt sich jederzeit nachkaufen. Diese Stunden verfallen nach 60 Tagen und sind nicht erstattungsfähig. Wer regelmäßig nachkaufen muss, fährt mit dem nächsthöheren Abo in der Regel günstiger.
Der Stealth Mode ist erst ab dem Pro-Tarif für 60 $ im Monat verfügbar. In den Tarifen Basic und Standard sind alle erzeugten Bilder und Videos auf der Midjourney-Website öffentlich sichtbar. Achtung: Auch mit Stealth Mode bleibt sichtbar, was Sie in öffentlichen Discord-Kanälen erzeugen – privat arbeiten Sie nur auf der Create-Seite im Web, in Direktnachrichten oder auf einem privaten Discord-Server.
Ja. Unternehmen mit mehr als einer Million US-Dollar Bruttojahresumsatz müssen laut Midjourney den Pro- oder Mega-Tarif abonnieren, um die Bilder kommerziell zu nutzen. Für kleinere Unternehmen und Selbstständige gilt diese Vorgabe nicht. Rabatte für Firmen, Vereine oder Bildungseinrichtungen gibt es nicht; eine Sammelabrechnung bietet Midjourney erst ab 50 Pro- oder Mega-Jahresabos an. Wer beim Kauf als Unternehmen eine Umsatzsteuer-ID angibt, erhält nach erfolgreicher Prüfung durch den Zahlungsabwickler eine Rechnung ohne Umsatzsteuer, sofern eine Befreiung greift.
Bei Standard sparen Sie mit dem Jahresabo 72 $ im Jahr (288 statt 360 $), bei Pro 144 $ und bei Mega 288 $. Der Rabatt von 20 % ist also spürbar. Er rechnet sich aber nur, wenn Sie Midjourney tatsächlich zwölf Monate durchgehend nutzen – und Sie zahlen den vollen Jahresbetrag im Voraus.
Nur in engen Grenzen. Eine Erstattung ist laut Midjourney nur möglich, wenn Sie über die gesamte Lebensdauer Ihres Kontos weniger als 20 GPU-Minuten verbraucht haben – Fast- und Relax-Zeit zusammengerechnet. Das sind grob 20 Bildaufträge. Wer nach dem Abschluss zügig ausprobiert und dann kündigen will, sollte also früh entscheiden. Nachgekaufte Fast-Zeit ist grundsätzlich nicht erstattungsfähig.
Ja, alle vier Tarife können Videos erzeugen. Basic ist auf SD-Auflösung begrenzt, ab Standard gibt es auch HD. Ein Videoauftrag kostet allerdings rund acht Minuten Fast-Zeit statt etwa einer Minute für ein Bild – mit den 200 Minuten von Basic sind also nur rund 25 Videoaufträge drin. Unbegrenzt im Relax-Modus lassen sich SD-Videos erst ab dem Pro-Tarif erzeugen.
Ja, aber nur für Abonnenten. Jeden Tag erhalten die 2.000 Mitglieder, die die meisten Bilder bewerten, eine zusätzliche Stunde Fast-Zeit. Gelegentlich gibt es Fast-Zeit auch für die Teilnahme an Umfragen. Diese geschenkte Zeit verfällt 30 Tage nach der Gutschrift und lässt sich nur mit aktivem Abo nutzen.
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