KI-Chatbots im Vergleich: 7 Sprachmodelle und ihre Abo-Preise
ChatGPT, Claude, Gemini, Copilot, Mistral, Grok und DeepSeek – von 4,99 € bis 30 $ im Monat. Wir vergleichen Preise, Gratis-Stufen, Kontextfenster und den Umgang mit Ihren Daten. Preise direkt von den Anbieterseiten, Stand 14.09.2026.
Passenden Chatbot finden
Websuche, Dateianalyse und Sprachmodus haben inzwischen alle – als Filter wären sie wertlos. Hier stehen nur die Punkte, die wirklich unterscheiden.
Sprachmodelle im Abo-Vergleich
Sortiert nach dem günstigsten kostenpflichtigen Tarif. USD- und EUR-Beträge werden 1:1 gegenübergestellt, da sich der Wechselkurs laufend ändert.
DeepSeek
deepseek.com
Funktionen
Tarife
- Chat – 0 $ Voller Funktionsumfang ohne Abo
- API – nach Verbrauch Abrechnung je Million Token
Jahresrabatt: entfällt · Top-Tarif: nur API wird abgerechnet
Vorteile
- Kein Abo nötig – der Chat ist vollständig kostenlos
- Die Modellgewichte sind frei verfügbar, der Betrieb auf eigener Hardware ist möglich
- Sehr starke Leistung bei Mathematik und Programmierung
Nachteile
- Die Datenschutzerklärung nennt ausdrücklich eine Speicherung in der Volksrepublik China
- Ein Widerspruch gegen die Nutzung zum Training ist nur per E-Mail möglich
- Kein Auftragsverarbeitungsvertrag für den Einsatz im Unternehmen
- Keine Bildgenerierung, kein Sprachmodus
Google Gemini
gemini.google.com
Funktionen
Tarife
- Gratis – 0 € Gemini mit Tageslimit
- Google AI Plus – 4,99 €/Monat Einstiegsstufe 2026, höhere Limits
- Google AI Pro – 21,99 €/Monat 2 TB Speicher, YouTube Premium Lite
- Google AI Ultra – 99,99 € bzw. 219,99 €/Monat Höchste Limits, YouTube Premium
Jahresrabatt: Nein · Top-Tarif: bis 219,99 €
Vorteile
- Preise nativ in Euro inklusive Umsatzsteuer – kein Wechselkursrisiko
- Vertragspartner im EWR ist die Google Ireland Limited, nicht eine US-Gesellschaft
- Im Pro-Tarif sind 2 TB Cloud-Speicher und YouTube Premium Lite enthalten
- Kontextfenster von bis zu einer Million Token
Nachteile
- Chats fließen standardmäßig ins Training ein, teils mit menschlicher Durchsicht
- Von Menschen geprüfte Unterhaltungen bleiben laut Google bis zu drei Jahre gespeichert – auch nach dem Löschen im Verlauf
- Kein Jahresrabatt
ChatGPT (OpenAI)
openai.com
Funktionen
Tarife
- Free – 0 $ Begrenzte Nutzung, 27.000 Token Kontext
- Go – 8 $/Monat Neue Billigstufe – finanziert über Werbung
- Plus – 20 $/Monat Priorität, Sora, Codex, tiefere Recherche
- Pro – ab 100 $/Monat Höchste Limits, 400.000 Token Kontext
Jahresrabatt: Nein · Top-Tarif: Pro ab 100 $
Vorteile
- Deckt Text, Bild, Sprache, Datenanalyse und Programmierung in einem Abo ab
- Die größte Auswahl an Erweiterungen und Anbindungen
- Mit Go gibt es eine Stufe für 8 $ unterhalb des klassischen Plus-Abos
Nachteile
- Der Go-Tarif ist werbefinanziert – Sie zahlen und sehen trotzdem Anzeigen
- Für die Privatkundentarife gibt es keine Jahreszahlung und damit keinen Rabatt
- Chats werden standardmäßig zum Training genutzt; der Widerspruch muss aktiv gesetzt werden
- Nettopreise in US-Dollar
Microsoft Copilot
microsoft.com
Funktionen
Tarife
- Copilot (gratis) – 0 € Chat ohne Abo, mit Limits
- Microsoft 365 Single – 10 €/Monat oder 99 €/Jahr Office-Apps, 1 TB OneDrive, Copilot
- Microsoft 365 Family – 13 €/Monat oder 129 €/Jahr Bis 6 Personen – KI aber nur für den Käufer
- Microsoft 365 Premium – 22 €/Monat oder 219 €/Jahr Erweiterte KI-Funktionen
- Copilot Pro – 110 €/Monat Für den beruflichen Einsatz
Jahresrabatt: rund 17 % · Top-Tarif: Copilot Pro 110 €
Vorteile
- Preise nativ in Euro inklusive Umsatzsteuer
- Word, Excel, PowerPoint, Outlook und 1 TB OneDrive stecken im selben Abo
- Rund 17 % Nachlass bei Jahreszahlung
- Copilot sitzt direkt in den Office-Programmen statt in einem separaten Fenster
Nachteile
- Im Family-Tarif lassen sich die KI-Funktionen nicht mit den anderen fünf Personen teilen – nur der Käufer bekommt sie
- „Copilot Pro“ als eigenständiges Verbraucherabo gibt es nicht mehr
- Das Kontextfenster wird nicht ausgewiesen
- Kein eigenes Programmier-Werkzeug im Abo
Mistral (Le Chat)
mistral.ai
Funktionen
Tarife
- Free – 0 $ Voller Chat plus 10 $ API-Guthaben monatlich
- Student – 5,99 $/Monat Pro-Funktionen mit Nachweis
- Pro – 14,99 $/Monat 150 Schnellantworten am Tag
- Team – 24,99 $/Nutzer und Monat, mindestens 50 $ 200 Schnellantworten, gemeinsame Arbeitsbereiche
Jahresrabatt: Nein · Top-Tarif: Team 24,99 $/Nutzer
Vorteile
- Französischer Anbieter mit Datenhaltung in der EU – das stärkste DSGVO-Argument im Vergleich
- Die Modelle sind quelloffen und lassen sich auf eigener Hardware betreiben
- Der kostenlose Tarif enthält monatlich 10 $ API-Guthaben
- Studierende zahlen mit Nachweis nur 5,99 $
Nachteile
- Preise in US-Dollar, obwohl der Anbieter in Frankreich sitzt
- Kein Jahresrabatt
- Kleineres Ökosystem an Erweiterungen als bei OpenAI oder Google
- Das Kontextfenster wird nicht einheitlich ausgewiesen
Claude (Anthropic)
claude.com
Funktionen
Tarife
- Free – 0 $ Nur die kleineren Modelle Sonnet und Haiku
- Pro – 20 $/Monat, 17 $ bei Jahreszahlung Opus, Claude Code, Projekte
- Max – ab 100 $/Monat Fünf- bis zwanzigfache Nutzungsmenge
- Team – 25 $/Nutzer, 20 $ bei Jahreszahlung Gemeinsame Projekte, Verwaltung
Jahresrabatt: 15 % · Top-Tarif: Max ab 100 $
Vorteile
- Als einziger Anbieter im Vergleich wird mit Ihren Chats nur trainiert, wenn Sie ausdrücklich zustimmen
- Der Inkognito-Chat wird nie zum Training verwendet
- Claude Code als eigenes Programmier-Werkzeug ist im Pro-Abo enthalten
- 200.000 Token Kontext in allen Bezahltarifen
Nachteile
- Keine Bildgenerierung
- Der kostenlose Tarif bietet das stärkste Modell Opus nicht
- Preise in US-Dollar, auch auf der deutschen Seite
- Kein Sprachmodus am Desktop
xAI Grok
x.ai
Funktionen
Tarife
- Gratis – 0 $ Enge Nutzungsgrenzen
- SuperGrok – 30 $/Monat Höhere Limits, Bildgenerierung
- SuperGrok Plus – 100 $/Monat Größtes Kontingent
Jahresrabatt: Nein · Top-Tarif: SuperGrok Plus 100 $
Vorteile
- Greift als einziger Dienst direkt auf aktuelle Beiträge auf X zu
- Weniger zurückhaltend formulierte Antworten als die Konkurrenz
- Bildgenerierung ist enthalten
Nachteile
- Mit 30 $ der teuerste Einstieg im Vergleich
- Die Tarifangaben auf x.ai und grok.com widersprechen sich – grok.com nennt vier Stufen ohne Preise
- Seit Juni 2026 teilen sich mehrere Funktionen ein gemeinsames Wochenkontingent
- Die Verarbeitung stützt sich auf ein „berechtigtes Interesse“ statt auf Ihre Einwilligung
Einstiegspreise im Überblick
Günstigster kostenpflichtiger Tarif je Anbieter, pro Monat. DeepSeek hat keinen Bezahltarif für Privatkunden.
Welcher Chatbot kann was? Die Funktionsmatrix
Antworten schreiben, im Web suchen, PDFs lesen und sprechen können alle 7 – das taugt nicht als Auswahlkriterium. Interessant wird es bei Abrechnung, Datenschutz und dem, was sonst noch im Abo steckt.
| Anbieter | Preise in Euro | EU-Vertragspartner | Kein Training mit Chats | Bildgenerierung enthalten | Programmier-Werkzeug | Selbst betreibbar | Speicher oder Office dabei | Team-Tarif |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| DeepSeek | ||||||||
| Google Gemini | ||||||||
| ChatGPT (OpenAI) | ||||||||
| Microsoft Copilot | ||||||||
| Mistral (Le Chat) | ||||||||
| Claude (Anthropic) | ||||||||
| xAI Grok |
Nur einer trainiert nicht mit
Bei Claude fließen Chats ausschließlich nach ausdrücklicher Zustimmung ins Training, der Inkognito-Modus nie. Bei allen anderen ist die Nutzung voreingestellt – der Widerspruch muss aktiv in den Einstellungen gesetzt werden.
Euro-Preise sind die Ausnahme
Nur Google und Microsoft rechnen in Euro brutto ab. Selbst Mistral aus Frankreich stellt in US-Dollar in Rechnung. Auf den Listenpreis kommen sonst 19 % Umsatzsteuer und ein bis zwei Prozent Fremdwährungsgebühr.
Manchmal zahlen Sie doppelt
Google AI Pro enthält 2 TB Speicher und YouTube Premium Lite, Microsoft 365 bringt Office und 1 TB OneDrive mit. Wer diese Dienste ohnehin bezahlt, bekommt die KI dort faktisch geschenkt.
Angaben laut Anbieterseiten, Datenschutzerklärungen und Dokumentation, Stand 14.09.2026. Die Tarife dieser Anbieter ändern sich mehrmals im Jahr – prüfen Sie vor dem Abschluss die aktuelle Preisseite.
Welches KI-Abo lohnt sich für wen?
Die Leistungsunterschiede zwischen den Spitzenmodellen sind 2026 kleiner geworden, als die Marketingversprechen vermuten lassen. Für die meisten Alltagsaufgaben – Texte entwerfen, zusammenfassen, übersetzen, recherchieren – liefern ChatGPT, Claude und Gemini vergleichbar gute Ergebnisse. Die Entscheidung fällt deshalb seltener über die Antwortqualität als über den Preis, den Datenschutz und die Frage, was sonst noch im Abo steckt.
Die günstigste Rechnung: Bündel prüfen
Wer ohnehin Cloud-Speicher oder ein Office-Paket bezahlt, sollte zuerst dort nachsehen. Google AI Pro für 21,99 € enthält 2 TB Speicher und YouTube Premium Lite – Dienste, die einzeln zusammen schon rund 15 € kosten. Microsoft 365 Single für 10 € im Monat beziehungsweise 99 € im Jahr bringt Word, Excel, PowerPoint, Outlook, 1 TB OneDrive und Copilot mit. Gemessen am Einzelpreis eines reinen KI-Abos von 20 $ ist das der klar bessere Schnitt.
Eine Falle steckt allerdings im Microsoft-365-Family-Tarif: Er gilt für bis zu sechs Personen, die KI-Funktionen bekommt aber ausschließlich der Käufer. Wer das Abo für die Familie bucht und davon ausgeht, dass alle Copilot nutzen können, zahlt für eine Leistung, die nur eine Person erhält.
Datenschutz: die drei Fragen, die zählen
Erstens: Wird mit meinen Chats trainiert? Bei sechs der sieben verglichenen Anbieter lautet die Antwort ja, und zwar voreingestellt. Nur Anthropic dreht das um: Claude verwendet Ihre Unterhaltungen erst, wenn Sie ausdrücklich zustimmen, und den Inkognito-Chat nie. Bei allen anderen müssen Sie den Widerspruch selbst in den Einstellungen suchen.
Zweitens: Wer ist mein Vertragspartner? Für Nutzer im Europäischen Wirtschaftsraum ist bei Google die Google Ireland Limited zuständig – ein EU-Unternehmen mit den damit verbundenen Pflichten. Mistral sitzt in Frankreich und hält die Daten in der EU. Bei OpenAI, Anthropic und xAI schließen Sie den Vertrag mit einer US-Gesellschaft, bei DeepSeek nennt die Datenschutzerklärung ausdrücklich eine Speicherung in der Volksrepublik China.
Drittens: Wie lange bleiben die Daten liegen? Hier ist Google besonders deutlich: Unterhaltungen, die zur Qualitätssicherung von Menschen geprüft wurden, bleiben bis zu drei Jahre gespeichert – auch dann, wenn Sie den Chat in Ihrem Verlauf längst gelöscht haben. Wer berufliche Inhalte eingibt, sollte das wissen.
Das Kontextfenster: der unterschätzte Wert
Wie viel Text ein Modell gleichzeitig überblicken kann, entscheidet darüber, ob Sie einen 40-seitigen Vertrag am Stück analysieren lassen können oder ihn in Häppchen zerlegen müssen. Gemessen wird in Token; ein Token entspricht etwa 0,75 Wörtern.
Gemini führt mit bis zu einer Million Token. Claude bietet in allen Bezahltarifen einheitlich 200.000 Token – das ist der verlässlichste Wert, weil er nicht vom Tarif abhängt. Bei ChatGPT ist das Bild unübersichtlich: Der kostenlose Tarif kommt auf 27.000 Token, Go und Plus auf 54.000, erst der Pro-Tarif erreicht 128.000 im Schnellmodus und 400.000 beim Nachdenken. Microsoft und xAI weisen gar keine Werte aus.
Wer sich das Abo sparen kann
Alle sieben Anbieter haben eine dauerhafte Gratis-Stufe. Wer den Chatbot nur gelegentlich nutzt, kommt damit gut aus – die Limits greifen erst bei intensiver Nutzung. Mistral ist im kostenlosen Tarif besonders großzügig: Er enthält den vollen Chat und zusätzlich 10 $ API-Guthaben pro Monat. DeepSeek verlangt für die Privatnutzung gar nichts, verlagert die Daten dafür nach China.
Wer dagegen beruflich täglich damit arbeitet, stößt schnell an die Grenzen. Dann lohnt der Blick auf die Nutzungsmenge statt auf den Preis: Claude Max und ChatGPT Pro kosten beide ab 100 $, liefern aber ein Vielfaches des Kontingents der 20-Dollar-Stufen.
Was wir nicht bewerten
Wir stellen keine Rangliste der Antwortqualität auf. Die gängigen Benchmarks messen Prüfungsaufgaben, nicht Ihren Arbeitsalltag, und die Reihenfolge ändert sich mit jedem Modell-Update. Ebenso wenig nennen wir Preise, die wir nicht selbst auf der Anbieterseite nachlesen konnten – deshalb fehlt Perplexity, dessen Preisseite den automatisierten Abruf blockiert. Meta AI, Qwen und You.com haben kein Bezahlabo für Privatkunden und sind aus diesem Grund nicht enthalten.
Ein Hinweis zu den Angaben von xAI: Die Preisseite auf x.ai und die Tarifübersicht auf grok.com widersprechen einander. grok.com listet vier Stufen inklusive „Lite“ und „Heavy“, nennt aber keine Preise. Wir haben die Angaben von x.ai übernommen, weil sie als einzige konkrete Beträge enthalten.
Häufige Fragen
Die Spanne reicht von 4,99 € für Google AI Plus bis 30 $ für xAI SuperGrok. Dazwischen liegen ChatGPT Go mit 8 $, Microsoft 365 Single mit 10 €, Mistral Pro mit 14,99 $ und Claude Pro mit 17 $ bei Jahreszahlung beziehungsweise 20 $ monatlich. DeepSeek hat gar keinen Bezahltarif – der Chat ist vollständig kostenlos. Alle 7 verglichenen Anbieter haben außerdem eine dauerhafte Gratis-Stufe.
Claude ist der einzige Anbieter im Vergleich, bei dem Ihre Chats nur nach ausdrücklicher Zustimmung ins Training einfließen; der Inkognito-Modus wird grundsätzlich nie zum Training verwendet. Für die Frage, wo die Daten liegen, ist Mistral die klarste Wahl – der französische Anbieter hält die Daten in der EU. Google ist der einzige große Anbieter mit einem eindeutigen EU-Vertragspartner, der Google Ireland Limited, trainiert aber standardmäßig mit und behält von Menschen geprüfte Unterhaltungen bis zu drei Jahre. Bei DeepSeek nennt die Datenschutzerklärung ausdrücklich eine Speicherung in der Volksrepublik China.
Ja, aber nur 2 von 7: Google und Microsoft weisen ihre Tarife nativ in Euro inklusive Umsatzsteuer aus. Alle anderen rechnen in US-Dollar netto ab. Aus 20 $ für ChatGPT Plus werden mit 19 % deutscher Umsatzsteuer rund 23,80 $, und je nach Kreditkarte kommt noch ein bis zwei Prozent Fremdwährungsgebühr hinzu. Auch Mistral rechnet in Dollar ab, obwohl das Unternehmen in Frankreich sitzt.
Das Kontextfenster gibt an, wie viel Text ein Modell gleichzeitig im Blick behalten kann – gemessen in Token, wobei ein Token etwa 0,75 Wörtern entspricht. Wer lange Verträge, ganze Bücher oder umfangreichen Programmcode analysieren lassen will, braucht ein großes Fenster. Gemini schafft bis zu einer Million Token, Claude 200.000 in allen Bezahltarifen, ChatGPT je nach Modell und Tarif zwischen 27.000 und 400.000. Microsoft und xAI machen dazu keine Angaben.
Nur bei zwei Anbietern gibt es überhaupt einen Nachlass: Claude gibt 15 % auf den Pro-Tarif, Microsoft rund 17 % auf Microsoft 365. OpenAI, Google, Mistral und xAI bieten für ihre Privatkundentarife gar keine Jahreszahlung an. Wo es einen Rabatt gibt, sollten Sie abwägen: Der Markt bewegt sich schnell, und ein Wechsel ist der wirksamste Hebel, wenn ein Konkurrent nachzieht.
4 der 7 Anbieter legen ein eigenes Programmier-Werkzeug ins Abo: Claude bringt Claude Code bereits im Pro-Tarif mit, OpenAI stellt Codex ab Plus bereit, Google und Mistral haben ebenfalls eigene Entwicklerwerkzeuge. Microsoft Copilot für Privatkunden hat keines – dafür ist GitHub Copilot ein separates Produkt mit eigener Abrechnung.
Ja, bei 2 der 7 Anbieter: Mistral und DeepSeek veröffentlichen ihre Modellgewichte, sodass sich die Modelle auf einem eigenen Server betreiben lassen. Für Unternehmen mit strengen Datenschutzvorgaben ist das oft der einzige gangbare Weg, weil dabei überhaupt keine Daten das Haus verlassen. Die Leistung hängt allerdings stark von der verfügbaren Grafikhardware ab, und die Spitzenmodelle von OpenAI, Anthropic und Google gibt es ausschließlich als Dienst.
Perplexity blockiert den automatisierten Abruf seiner eigenen Preisseite, sodass sich die Tarife nicht an der Quelle prüfen lassen. Wir nennen grundsätzlich keine Preise, die wir nicht selbst beim Anbieter nachgelesen haben. Sobald die Angaben wieder öffentlich abrufbar sind, nehmen wir Perplexity auf. Ebenfalls nicht enthalten sind Meta AI und Qwen, weil es dafür kein Bezahlabo für Privatkunden gibt.
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