Finst
Erfahrungen, Testberichte und Infos zum Anbieter
(ggf. fallen Produktkosten an)
Details
Vorteile
- Einheitliche, im Marktvergleich sehr niedrige prozentuale Handelsgebühr
- Große Coin-Auswahl mit vielen direkt handelbaren Handelspaaren
- Kostenlose SEPA-Ein- und Auszahlungen, auch als Echtzeitüberweisung
- Deutschsprachiger Support per Chat, Telefon und E-Mail
Nachteile
- Krypto-Guthaben ist nicht von der Einlagensicherung gedeckt
- Sehr junges Unternehmen mit kurzer Markthistorie
- Kein deutscher Unternehmenssitz, Aufsicht durch die niederländische AFM
- Funktionsumfang schlanker als bei großen Handelsbörsen, etwa bei Derivaten
Steckbrief: Finst
| Unternehmensname | Finst |
| Gründung | 2022 |
| Hauptsitz | Amsterdam |
| Land | 🇳🇱 Niederlande |
| Typ | trading plattform |
| Website | finst.com |
Über Finst
Die Finst B.V. wurde 2022 in Amsterdam von früheren DEGIRO-Mitarbeitern gegründet und positioniert sich als besonders günstige und transparente Krypto-Plattform für den europäischen Markt. Finst war zunächst als Krypto-Dienstleister bei der niederländischen Zentralbank De Nederlandsche Bank registriert und erhielt 2025 eine MiCA-Lizenz der Aufsichtsbehörde Autoriteit Financiële Markten (AFM), auf deren Grundlage auch deutsche Kundinnen und Kunden bedient werden; die BaFin ist nicht zuständig. Krypto-Guthaben fällt nicht unter die Einlagensicherung – die Coins werden stattdessen über die rechtlich getrennte Stiftung Stichting Finst Custody verwahrt, sodass sie im Insolvenzfall nicht in die Masse des Unternehmens fallen sollen. Nicht investiertes Euro-Guthaben liegt nach Unternehmensangaben getrennt auf Konten regulierter europäischer Banken. Interessant ist Finst vor allem für kostenbewusste Anleger, die eine einheitliche, sehr niedrige Handelsgebühr und deutschsprachigen Support schätzen.
Besonderheiten
- Gegründet von ehemaligen Mitarbeitern des Brokers DEGIRO
- Krypto-Bestände werden über die separate Stichting Finst Custody gehalten
- MiCA-Lizenz der niederländischen AFM, zuvor DNB-Registrierung
- Euro-Guthaben liegt getrennt bei regulierten europäischen Partnerbanken