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Zoom im Test 2026

Wie gut ist Zoom wirklich?

82/100 Punkte
kosten.org Redaktion
Zuletzt aktualisiert: 2026-03-13
82/100
Punkte

Echte Kundenerfahrungen fließen in unsere Bewertung ein

Zoom ist der unangefochtene Marktführer im Bereich Videokonferenzen – und bietet mit dem Webinar-Add-on auch eine Lösung für Online-Seminare. In unserem 100-Punkte-Test für Webinar-Software prüfen wir, ob Zoom auch als Webinar-Tool überzeugt oder ob die Stärken primär im Meeting-Bereich liegen.

Die Highlights unseres Zoom Tests

  • Zoom erreicht im Test 82/100 Punkte – stark in Stabilität und Akzeptanz.
  • Bis zu 10.000 Teilnehmer mit dem Webinar-Add-on.
  • AI Companion fasst Meetings und Webinare automatisch zusammen.
  • Breakout-Rooms ermöglichen interaktive Workshop-Formate.

1 Webinar-Funktionen & Interaktion

25/32
Punkte
Zoom bietet mit dem Webinar-Add-on einen soliden Funktionsumfang: Registrierungsseiten mit Branding-Optionen, automatische Erinnerungs-E-Mails, Live-Umfragen, Q&A-Panel und Handzeichen-Funktion. Die Breakout-Rooms sind ein echtes Alleinstellungsmerkmal für interaktive Workshop-Formate. Die Aufzeichnungsfunktion speichert Webinare lokal oder in der Zoom-Cloud. Der KI-gestützte AI Companion fasst Inhalte zusammen und erstellt Action Items. Allerdings: Automatisierte und On-Demand-Webinare fehlen im Standard-Paket – hier müssen Drittanbieter-Tools eingebunden werden. Die Landing Pages für Registrierungen sind funktional, aber gestalterisch sehr eingeschränkt. Verglichen mit Livestorm oder Demio wirken sie amateurhaft. Marketing-Automations wie E-Mail-Sequenzen sind nur rudimentär vorhanden. **Punktevergabe (25/32):** Starke Live-Interaktion mit Breakout-Rooms. Abzüge für schwache Landing Pages, fehlende On-Demand-Webinare und limitierte Marketing-Automations.

2 Streaming-Qualität & Stabilität

17/18
Punkte
Die Videoqualität ist exzellent: HD-Video und kristallklarer Sound, selbst bei hunderten Teilnehmern. Die adaptive Bandbreiten-Optimierung sorgt dafür, dass auch Teilnehmer mit schwächerer Internetverbindung ein stabiles Erlebnis haben. Zoom unterstützt bis zu 10.000 View-Only-Teilnehmer und 100 interaktive Panelisten. Die Latenz ist minimal – Live-Interaktionen fühlen sich natürlich an. Simultan-Streaming zu YouTube und Facebook ist möglich. Allerdings: Für die volle Funktionalität ist der Desktop-Client erforderlich. Die Browser-Version ist funktional eingeschränkt. Das bedeutet, dass Teilnehmer einen Download durchführen müssen – eine Hürde, die browserbasierte Konkurrenten wie Livestorm oder Demio nicht haben. **Punktevergabe (17/18):** Beste Streaming-Qualität im Test. Minimaler Abzug für die Download-Pflicht.

3 Datenschutz & DSGVO

11/16
Punkte
Zoom hat seit den Datenschutz-Kontroversen 2020 massiv nachgebessert: Ende-zu-Ende-Verschlüsselung ist verfügbar, Warteräume und Passwörter sind Standard. Für EU-Kunden gibt es die Option, Daten über europäische Rechenzentren zu routen. Ein AV-Vertrag nach DSGVO ist verfügbar und relativ schnell abzuschließen. Allerdings bleibt Zoom ein US-Unternehmen, das dem CLOUD Act unterliegt. Für datenschutzsensible Organisationen in Deutschland ist das nach wie vor ein Diskussionspunkt. Die Datenschutz-Einstellungen sind umfangreich, aber nicht immer intuitiv zu finden. Teilnehmer-Tracking und Aufmerksamkeits-Monitoring wurden nach Kritik entfernt. **Punktevergabe (11/16):** Deutliche Verbesserungen, aber US-Jurisdiktion bleibt ein Malus für DACH-Unternehmen.

4 Integrationen & Bedienbarkeit

17/20
Punkte
Zoom bietet über 2.000 Integrationen im Marketplace: Salesforce, HubSpot, Slack, Microsoft 365, Google Workspace – die Liste ist beeindruckend. Die API ist umfassend dokumentiert und ermöglicht tiefe Einbindungen in bestehende Workflows. Die Bedienung ist intuitiv – fast jeder kennt die Zoom-Oberfläche. Das Webinar-Setup erfordert etwas mehr Konfiguration als ein Standard-Meeting, ist aber in unter 10 Minuten erledigt. Das Dashboard zeigt Registrierungen, Teilnehmer und Engagement-Metriken. Das Reporting umfasst Teilnehmer-Listen, Engagement-Scores, Umfrage-Ergebnisse und Aufmerksamkeits-Reports. Die Daten sind exportierbar und über API abrufbar. **Punktevergabe (17/20):** Beste Integrations-Vielfalt im Test. Intuitive Bedienung dank hoher Bekanntheit. Leichte Abzüge für das komplexere Webinar-Setup.

5 Preise & Tarife

12/14
Punkte
Der kostenlose Zoom-Plan erlaubt Meetings mit bis zu 100 Teilnehmern (40-Minuten-Limit). Für Webinare wird das kostenpflichtige Add-on benötigt: Ab 79€/Monat für 500 Teilnehmer, aufsteigend bis zu 6.490€/Monat für 10.000. Das Webinar-Add-on setzt mindestens den Pro-Plan (13,33€/Monat) voraus. Zusammen kommt man auf mindestens 92€/Monat – deutlich teurer als spezialisierte Anbieter wie ClickMeeting (26€) oder Demio (34€). Für Unternehmen, die Zoom bereits für Meetings nutzen, ist die Erweiterung um Webinare logisch. Wer ausschließlich Webinare hostet, findet günstigere und funktional bessere Alternativen. **Punktevergabe (12/14):** Hohe Kosten für das Webinar-Add-on, aber starkes Gesamtpaket. Kostenloser Meeting-Plan ist attraktiv.

Vorteile & Nachteile im Überblick

Vorteile

  • Weltweit höchste Akzeptanz
  • Exzellente Streaming-Qualität
  • 2.000+ Integrationen
  • AI Companion inklusive
  • Breakout-Rooms für Workshops
  • Bis zu 10.000 Teilnehmer

Nachteile

  • Webinar-Add-on ab 79€/Mo extra
  • App-Download für Teilnehmer
  • US-Jurisdiktion (CLOUD Act)
  • Schwache Landing Pages

Fazit: Zoom im Test

82/100
Sehr gut (1,8)

Zoom erreicht 82 von 100 Punkten und ist die beste Wahl für Unternehmen, die bereits Zoom für Meetings nutzen und Webinare als Erweiterung integrieren möchten. Die Stabilität und Akzeptanz sind unübertroffen. Für reines Webinar-Marketing gibt es jedoch spezialisierte und günstigere Alternativen.

Wie sind deine Erfahrungen mit Zoom? Lass gerne andere Leser an deiner Erfahrung teilhaben.

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