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Santander im Test 2026

Wie gut ist Santander wirklich?

BaFin-reguliert 72/100 Punkte
kosten.org Redaktion
Zuletzt aktualisiert: 2026-02-01
72/100
Punkte

Echte Kundenerfahrungen fließen in unsere Bewertung ein

Die Santander Consumer Bank ist die deutsche Tochter der spanischen Weltbank Santander und kombiniert klassisches Filial-Banking mit attraktiven Direktbank-Konditionen. In unserem Test prüfen wir, ob das Santander "BestGiro" und die bekannten Kreditkarten im Wettbewerb mit modernen Neobanken bestehen können oder ob der Fokus zu stark auf dem Kreditgeschäft liegt.

Die Highlights unseres Santander Tests

  • Santander erreicht im Test 72/100 Punkte – solide Filialbank mit Top-Kreditkarten.
  • Eines der wenigen Filialkonten, das bei ausreichendem Geldeingang (1.200 €) kostenlos ist.
  • Hervorragendes Kartenangebot: Die BestCard Basic bietet dauerhaft 1 % Cashback auf Tankumsätze.
  • Persönliche Beratung in über 200 Filialen deutschlandweit möglich.

1 Kontoführung

15/25
Punkte
Das "BestGiro" der Santander ist kostenlos, sofern ein monatlicher Geldeingang von mindestens 1.200 € verbucht wird. Ohne diesen Eingang fällt eine moderate Kontoführungsgebühr von 3,95 € an. Damit positioniert sich Santander zwischen bedingungslosen Neobanken und teuren Traditionsbanken. Die Kontoeröffnung ist bequem online per VideoIdent möglich. Der Dispozins ist mit ca. 11,80 % p.a. marktüblich, aber im Vergleich zu spezialisierten Anbietern wie der DKB nicht der günstigste. **Punkte: 15/25**

2 Kartenangebot

13/15
Punkte
Hier spielt Santander seine größte Stärke aus. Neben der obligatorischen Girocard bietet die Bank mit der "BestCard Basic" eine der attraktivsten kostenlosen Kreditkarten am Markt an. Ein echtes Highlight ist das 1 % Cashback auf Tankstellenumsätze weltweit (bis 2.000 € Umsatz p.a.). Die Karten werden sowohl physisch als auch virtuell bereitgestellt und sind nahtlos in mobiles Bezahlen integriert. Für Nutzer, die Wert auf echte Kreditkarten mit Cashback und Zusatzvorteilen legen, ist Santander eine exzellente Wahl. **Punkte: 13/15**

3 Bargeld abheben

14/20
Punkte
Kunden der Santander können an allen Geldautomaten des CashPool-Verbunds (z. B. Sparda-Banken, Targobank, Santander selbst) kostenlos Bargeld abheben. Das Netz umfasst bundesweit rund 3.000 Automaten, was deutlich kleiner ist als das der Cash Group oder Sparkassen. Ein großer Vorteil ist jedoch die Möglichkeit, in den Santander-Filialen kostenlos Bargeld einzuzahlen – ein Feature, das bei reinen Direktbanken oft fehlt oder teuer bezahlt werden muss. **Punkte: 14/20**

4 Bezahlen

7/8
Punkte
Apple Pay und Google Pay werden von Santander voll unterstützt. Zahlungen im Euroraum sind mit der BestCard Basic gebührenfrei. Außerhalb der Euro-Zone fallen die üblichen Fremdwährungsgebühren von 1,50 % an, was im Vergleich zu Anbietern wie Revolut oder C24 ein kleiner Nachteil für Weltenbummler ist. Die Zuverlässigkeit der Zahlungen und die Integration in die App sind tadellos. **Punkte: 7/8**

5 Zinsen & Sparen

3/7
Punkte
Santander bietet klassische Sparprodukte wie Tagesgeld und Festgeld an. Die Zinsen orientieren sich am Marktdurchschnitt, sind aber selten an der Spitze der Vergleichstabellen zu finden. Eine direkte Verzinsung des Guthabens auf dem Girokonto, wie bei Trade Republic, gibt es nicht. Für den langfristigen Vermögensaufbau bietet Santander zudem Depot-Lösungen an, die jedoch eher klassisch strukturiert sind. **Punkte: 3/7**

6 Banking-App & Features

5/10
Punkte
Die Santander-App hat in den letzten Jahren ein deutliches Upgrade erhalten und ist funktional sowie stabil. Dennoch fehlen innovative "Next-Gen"-Features wie Unterkonten (Spaces), detaillierte Budget-Analysen oder Multibanking-Integrationen, wie man sie von C24 oder N26 kennt. Für die alltägliche Kontoverwaltung ist die App absolut ausreichend, wirkt aber im Vergleich zu modernen Fintechs eher konservativ. **Punkte: 5/10**

7 Kundenservice

8/8
Punkte
Hier punktet Santander mit dem hybriden Modell: Kunden können den Support telefonisch erreichen oder eine der über 200 Filialen aufsuchen. Die persönliche Beratung vor Ort ist ein Alleinstellungsmerkmal gegenüber reinen Neobanken und bietet gerade bei komplexen Anliegen wie Baufinanzierungen oder Krediten einen echten Mehrwert. Die Servicezeiten am Telefon sind gut, auch wenn zu Stoßzeiten mit Wartezeiten zu rechnen ist. **Punkte: 8/8**

8 Sicherheit & Extras

7/7
Punkte
Als deutsche Großbank unterliegt Santander der BaFin-Regulierung und der gesetzlichen deutschen Einlagensicherung (100.000 € pro Kunde). Zusätzlich besteht die Mitgliedschaft im freiwilligen Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken. Besondere Extras wie regelmäßige Cashback-Partnerprogramme (beyond Tanken) oder Gutscheinsysteme sind weniger ausgeprägt als bei der Konkurrenz. **Punkte: 7/7**

Vorteile & Nachteile im Überblick

Vorteile

  • Kostenloses Girokonto ab 1.200 € Geldeingang
  • Herausragende Kreditkarte (BestCard Basic) mit Tank-Cashback
  • Persönliche Beratung in über 200 Filialen möglich
  • Bargeld einzahlen in Filialen kostenfrei
  • Apple Pay & Google Pay Unterstützung
  • Sicherheit einer globalen Großbank

Nachteile

  • Hoher Mindestgeldeingang für kostenlose Kontoführung
  • App weniger innovativ als bei Neobanken
  • Kleineres Automatennetz (CashPool) im Vergleich zu Cash Group
  • Fremdwährungsgebühren bei Reisezahlungen

Fazit: Santander im Test

72/100
Gut (2,4)

Santander sichert sich mit 72 von 100 Punkten eine gute Bewertung. Die Bank ist die ideale Wahl für Kunden, die "das Beste aus beiden Welten" suchen: Direktbank-Preise für das Konto (bei Geldeingang) kombiniert mit der Sicherheit und Beratung einer Filialbank. Besonders Kreditkarten-Nutzer und Autofahrer profitieren von dem starken Kartenangebot.

Wie sind deine Erfahrungen mit Santander? Lass gerne andere Leser an deiner Erfahrung teilhaben.

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