FYRST Logo

FYRST im Test 2026

Wie gut ist FYRST wirklich?

BaFin-reguliert 75/100 Punkte
kosten.org Redaktion
Zuletzt aktualisiert: 2026-03-13
75/100
Punkte

Echte Kundenerfahrungen fließen in unsere Bewertung ein

FYRST ist das Geschäftskonto-Angebot der Sparkassen-Finanzgruppe für digitale Gründer und Selbstständige. Seit 2019 bietet FYRST kostenlose Einstiegstarife mit deutscher IBAN und der Sicherheit einer BaFin-regulierten Bank. Wir prüfen, ob die Kombination aus Sparkassen-Sicherheit und Fintech-Einfachheit aufgeht.

Die Highlights unseres FYRST Tests

  • FYRST erreicht im Test 75/100 Punkte – solide für kostenbewusste Gründer.
  • Kostenloses Gründerkonto mit nur 2 Cent pro Buchung.
  • BaFin-reguliert mit deutscher IBAN – maximale Sicherheit.
  • Unterstützt GmbH, UG, GbR, OHG, KG und Einzelunternehmen.

1 Kontoführung & Kosten

17/20
Punkte
FYRST bietet drei Tarife: Das „Gründerkonto" ist kostenlos mit nur 2 Cent pro Buchung – ideal für Existenzgründer. „FYRST Base" kostet 0€ mit 50 Frei-Buchungen (danach 10 Cent). „FYRST Complete" für 10€/Monat bietet unbegrenzte Buchungen und eine Mastercard. Der Dispositionskredit liegt bei 10,55% p.a. – fair im Marktvergleich. Die Gebührenstruktur ist transparent und gut kalkulierbar. **Punktevergabe (17/20):** Kostenloses Gründerkonto und transparente Preise sichern fast die volle Punktzahl. Minimaler Abzug für den vergleichsweise hohen Dispozins.

2 Zahlungsverkehr

11/15
Punkte
SEPA-Überweisungen und Lastschriften funktionieren zuverlässig über die deutsche IBAN. Echtzeit-Überweisungen sind verfügbar. Internationale Zahlungen sind möglich, werden aber nicht besonders günstig angeboten. Die Kontoführung über die Website und App ist übersichtlich, wenn auch nicht so innovativ wie bei reinen Fintechs. **Punktevergabe (11/15):** Zuverlässiger Zahlungsverkehr mit deutscher IBAN. Abzüge für weniger innovative Features im Vergleich zu Qonto oder Penta.

3 Karten & Bargeld

6/10
Punkte
Im Complete-Tarif ist eine Mastercard inklusive, im Base-Tarif optional erhältlich. Bargeld abheben ist an Geldautomaten möglich, allerdings kostenpflichtig. Bargeld einzahlen ist leider nicht möglich – ein Nachteil für Unternehmen, die regelmäßig Bareinnahmen haben. Die Karte unterstützt kontaktloses Bezahlen. **Punktevergabe (6/10):** Mastercard verfügbar, aber keine Bargeldeinzahlung und kostenpflichtige Abhebungen.

4 Buchhaltung & Integration

9/15
Punkte
FYRST bietet grundlegende Buchhaltungsfunktionen und Kontoumsatz-Export. DATEV-Export ist erst im Complete-Tarif enthalten, nicht im kostenlosen Base-Tarif. Integrationen mit gängigen Buchhaltungsprogrammen sind vorhanden, aber weniger umfangreich als bei Qonto oder FINOM. Für einfache Buchhaltungsanforderungen reicht das Angebot. **Punktevergabe (9/15):** Grundlegende Buchhaltungsfunktionen vorhanden, aber DATEV nur im Premium-Tarif und weniger Integrationen als bei spezialisierten Fintechs.

5 Rechtsformen & Eröffnung

9/10
Punkte
FYRST unterstützt eine breite Palette an Rechtsformen: Einzelunternehmen, GmbH, UG, GbR, OHG und KG. Die Kontoeröffnung ist digital und dauert meist 1–2 Werktage. Als Sparkassen-Tochter wird die Identitätsprüfung sorgfältig durchgeführt. Die breite Rechtsformenabdeckung ist ein klarer Vorteil gegenüber vielen Fintechs. **Punktevergabe (9/10):** Hervorragende Rechtsformenabdeckung. Minimaler Abzug, weil der Eröffnungsprozess etwas länger dauert als bei reinen Fintechs.

6 Extras & Features

3/5
Punkte
Als Sparkassen-Tochter profitiert FYRST von der Solidität und dem Vertrauen der Sparkassen-Gruppe. Unterkonten sind nicht verfügbar. Team-Features wie Multi-User-Zugänge fehlen im Basis-Tarif. Die App ist funktional, aber nicht so feature-reich wie bei Neobanken. **Punktevergabe (3/5):** Solide Grundfunktionen, aber wenig Extras. Die Sparkassen-Sicherheit ist ein Plus, kompensiert aber nicht die fehlenden modernen Features.

Vorteile & Nachteile im Überblick

Vorteile

  • Kostenloses Gründerkonto (2 Cent/Buchung)
  • BaFin-reguliert durch Sparkassen-Finanzgruppe
  • Deutsche IBAN für maximale Akzeptanz
  • Breite Rechtsformenabdeckung (GmbH, UG, GbR, OHG, KG)
  • Transparente Gebührenstruktur

Nachteile

  • DATEV-Export nur im Premium-Tarif
  • Keine Bargeldeinzahlung möglich
  • App weniger modern als bei Fintech-Konkurrenz
  • Keine Multi-User-Funktionen im Basis-Tarif

Fazit: FYRST im Test

75/100
Gut (2,1)

FYRST erreicht 75 von 100 Punkten und überzeugt vor allem durch die Kombination aus kostenlosem Einstieg und Sparkassen-Sicherheit. Für Gründer und Kleinunternehmer, die Wert auf deutsche IBAN und BaFin-Regulierung legen, ist FYRST eine solide Wahl. Wer umfangreiche Buchhaltungsintegration benötigt, ist bei Qonto oder FINOM besser aufgehoben.

Wie sind deine Erfahrungen mit FYRST? Lass gerne andere Leser an deiner Erfahrung teilhaben.

Zu den FYRST Erfahrungen
Zu FYRST