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ActiveCampaign im Test 2026

Wie gut ist ActiveCampaign wirklich?

86/100 Punkte
kosten.org Redaktion
Zuletzt aktualisiert: 2026-02-15
86/100
Punkte

Echte Kundenerfahrungen fließen in unsere Bewertung ein

ActiveCampaign ist die Formel-1 unter den Newsletter-Tools: Nicht für Anfänger gebaut, aber für diejenigen, die das Maximum aus Marketing-Automation herausholen wollen. Mit dem leistungsstärksten Workflow-Builder der Branche, integriertem CRM, Machine-Learning-basiertem Predictive Sending und über 900 nativen Integrationen setzt ActiveCampaign den Maßstab im Bereich Customer Experience Automation. In unserem 100-Punkte-Test prüfen wir, ob die Komplexität den Preis wert ist.

Die Highlights unseres ActiveCampaign Tests

  • ActiveCampaign erreicht im Test 86/100 Punkte – unser Automation-Tipp.
  • Leistungsstärkster Workflow-Builder mit bedingungsbasierten Pfaden.
  • Machine Learning: Predictive Sending und Predictive Content.
  • 900+ native Integrationen – nur Mailchimp bietet mehr.

1 Funktionsumfang & Automation

32/32
Punkte
ActiveCampaigns Automation ist in einer eigenen Liga: Der visuelle Workflow-Builder erlaubt unbegrenzt verschachtelte Bedingungen, If/Then-Splits, Goto-Aktionen und parallele Pfade. Automationen können einander auslösen – das ermöglicht Meta-Workflows, die auf Engagement-Muster reagieren. Predictive Content zeigt jedem Empfänger automatisch den Inhalt, der für ihn am relevantesten ist – basierend auf Machine Learning über vergangenes Verhalten. Predictive Sending optimiert den Versandzeitpunkt individuell pro Kontakt. Win-Probability-Scores prognostizieren die Abschlusswahrscheinlichkeit im integrierten CRM. Das CRM ist kein Lippenbekenntnis, sondern ein vollwertiges Deal-Management mit Pipeline-Ansicht, automatisierter Lead-Vergabe und Opportunity-Scoring. A/B-Testing ist umfassend: Betreffzeilen, Inhalte, Automation-Pfade und sogar vollständige Workflows können gegeneinander getestet werden. **Punktevergabe (32/32):** Volle Punktzahl für die beste Marketing-Automation der Branche. Machine Learning, CRM-Integration und die Workflow-Komplexität sind unübertroffen.

2 Zustellbarkeit & E-Mail-Infrastruktur

15/18
Punkte
ActiveCampaign erzielt eine Zustellrate von 94% – solide, aber nicht branchenführend. Die Infrastruktur nutzt gut gepflegte Shared-IP-Pools mit strikter Anti-Spam-Policy. SPF, DKIM und DMARC werden vollständig unterstützt, inklusive BIMI-Support für Logo-Anzeige im Postfach. Dedizierte IP-Adressen sind ab dem Professional-Tarif verfügbar. Die Bounce-Verarbeitung ist automatisch, und die Listenhygiene-Tools sind fortgeschrittener als bei den meisten Konkurrenten: Engagement-basierte Segmente filtern inaktive Kontakte automatisch heraus. Der Posteingangs-Preview zeigt die E-Mail in über 20 Mail-Clients an. Transaktions-E-Mails sind über Postmark (ActiveCampaigns Schwester-Unternehmen) oder native SMTP-Integration verfügbar. **Punktevergabe (15/18):** Gute Zustellraten mit fortgeschrittener Listenhygiene und BIMI-Support. Leichter Abzug für die nicht ganz an CleverReach heranreichende Zustellrate.

3 DSGVO & Datenschutz

9/16
Punkte
ActiveCampaign hat seinen Sitz in den USA und betreibt Server primär in den USA. Für europäische Kunden ist seit 2023 eine EU-Hosting-Option in Irland verfügbar – allerdings nur auf Anfrage und im Enterprise-Tarif. Ein DSGVO-konformer DPA (Data Processing Addendum) ist verfügbar. Double-Opt-in ist konfigurierbar, aber nicht standardmäßig aktiv. Die Consent-Felder dokumentieren Einwilligungen, allerdings weniger detailliert als bei CleverReach oder rapidmail. Die Impressumspflicht für deutsche E-Mails muss manuell konfiguriert werden. Für deutsche Unternehmen in regulierten Branchen ist ActiveCampaign aufgrund des Standard-US-Hostings nicht die erste Wahl. Die EU-Hosting-Option im Enterprise-Tarif verbessert die Situation, ist aber für KMUs unerschwinglich. **Punktevergabe (9/16):** DPA vorhanden, EU-Hosting optional. Deutliche Abzüge für US-Standard-Hosting, fehlendes Standard-Double-Opt-in und EU-Hosting nur im teuren Enterprise-Tarif.

4 Integrationen & Benutzerfreundlichkeit

16/20
Punkte
ActiveCampaign bietet über 900 native Integrationen – die zweitmeisten nach Mailchimp. Shopify, WooCommerce, Salesforce, WordPress, Stripe, Facebook Custom Audiences, Google Ads und hunderte weitere Tools sind nahtlos eingebunden. Die API ist exzellent dokumentiert und für Entwickler ein Traum. Die Benutzeroberfläche ist auf Deutsch verfügbar, aber komplex: Die Lernkurve ist die steilste im Test. Die Vielzahl der Features (Automation, CRM, Deals, Messaging, Site Tracking) erfordert eine Einarbeitungszeit von mehreren Tagen bis Wochen. Das Onboarding ist assistentengestützt, aber nicht ausreichend für die Komplexität des Tools. Das Reporting ist datengetrieben: Attribution Reports, Customer Health Scores, Automation Performance Maps und Revenue Reports geben tiefe Einblicke in die Marketing-Effektivität. Die Datenvisualisierung ist modern und exportierbar. **Punktevergabe (16/20):** Herausragende Integrationen und bestes Reporting für datengetriebene Teams. Deutlicher Abzug für die hohe Lernkurve und das unzureichende Onboarding.

5 Preis & Tarife

9/14
Punkte
ActiveCampaign hat keinen kostenlosen Tarif – der Einstieg beginnt bei $29/Monat für 1.000 Kontakte (Lite-Tarif). Der Plus-Tarif (CRM-Integration) kostet $49/Monat, der Professional-Tarif (Predictive Sending, dedizierte IP) $149/Monat. Für 5.000 Kontakte zahlt man $89/Monat (Plus). Damit ist ActiveCampaign das teuerste Tool im Test – aber auch das leistungsstärkste bei der Automation. Wer die fortgeschrittenen Features tatsächlich nutzt, bekommt einen ROI, der die Kosten rechtfertigt. Für einfachen Newsletter-Versand ist ActiveCampaign allerdings massiv überdimensioniert. Die 14-tägige kostenlose Testphase ist kürzer als bei den meisten Konkurrenten (30 Tage). Enterprise-Preise werden individuell kalkuliert. Es gibt weder einen Free-Tier noch eine Geld-zurück-Garantie. **Punktevergabe (9/14):** Faire Preise für das gebotene Feature-Set. Deutliche Abzüge für fehlenden Free-Tier, die hohen Einstiegskosten und die kurze 14-Tage-Testphase.

Vorteile & Nachteile im Überblick

Vorteile

  • Beste Marketing-Automation mit Machine Learning
  • 900+ native Integrationen
  • Vollwertiges CRM mit Deal-Pipeline
  • Predictive Sending und Content
  • BIMI-Support und fortgeschrittene Listenhygiene
  • Revenue Attribution Reporting

Nachteile

  • US-Server (EU-Hosting nur Enterprise)
  • Steilste Lernkurve im Test
  • Kein kostenloser Tarif
  • Teuerster Anbieter im Vergleich

Fazit: ActiveCampaign im Test

86/100
Sehr gut (1,4)

ActiveCampaign ist mit 86 von 100 Punkten unser Automation-Tipp: Für datengetriebene Marketing-Teams, die das Maximum aus Automation und CRM herausholen wollen, gibt es kein besseres Tool. Die Machine-Learning-Features und der Workflow-Builder sind Weltklasse. Für KMUs und Einsteiger ist ActiveCampaign allerdings überdimensioniert und zu teuer.

Wie sind deine Erfahrungen mit ActiveCampaign? Lass gerne andere Leser an deiner Erfahrung teilhaben.

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